Vorgestern Abend ging es bei Markus Lanz um das Thema „Islamismus“ und die Unterwanderung Deutschlands durch radikal-islamische Gruppen. Die Neuköllner Integrationsbeauftragte Güner Balci warnte, das Patriarchat sei eingewandert. Neben vielen, die sich integrieren, seien in den vergangenen Jahren „auch viele junge Männer, wie aus dem Mittelalter, mit völlig überkommenen Geschlechterbildern“ gekommen. Es gebe ein „zunehmend reaktionäres Islamverständnis, das sich über Vereine, Verbände und soziale Milieus verbreite“ und eine politische Bewegung, die diese Auffassung „zum Konsens für alle“ erklären möchte. Dazu gehöre auch das Fastenbrechen im Bundestag, bei dem Männer und Frauen getrennt werden. Eine der Folgen sei eine Geschlechtertrennung „quasi schon in der Grundschule“, die zum Normalzustand werde. Politiker würden das nicht verstehen, weil es mit ihrer Lebenswelt wenig zu tun habe. Die Realität sehe dagegen so aus, dass kleine Mädchen in den Schulen vor der Reise in die Heimat vor Zwangsverheiratung gewarnt würden. Balci kritisierte, dass notwendige Debatten über Islamismus und problematische Entwicklungen in muslimischen Milieus häufig durch Vorwürfe der Islamophobie oder des antimuslimischen Rassismus erschwert würden und Kritiker nicht selten Diffamierungskampagnen ausgesetzt seien. Auch der Journalist und Buchautor Sascha Adamek erklärte: „Wir haben ein Problem, und zwar ein gewaltiges“.
Rund eine Million Muslime seien „anfällig für Radikalisierung“. Vor allem die Muslimbruderschaft suche gezielt Anschluss an Politik und Gesellschaft. „Es ist halt so, dass gerade in Berlin diese Muslimbruderschaft Parteien auch infiltriert hat, wie die SPD, wie die Grünen“, so Adamek. Das Verrückte sei, dass wir den Kampf gegen unsere eigene Freiheit auch noch selbst finanzieren würden, nämlich über die staatliche Förderung radikaler Akteure. Auf der Gegenseite hatte Lanz mit der muslimischen Journalistin Khola Maryam Hübsch und der Grünen-Politikerin Lamya Kaddor zwei der schlimmsten Islam-Verharmloserinnen des Landes eingeladen. Hübsch, die wie immer mit Kopftuch auftrat, schwafelte einfältig grinsend den immergleichen hanebüchenen Unsinn zusammen und bestritt mit Händen und Füßen jegliche Gefahr infolge der muslimischen Masseneinwanderung. Schon allein die Debatte darüber sei „hochproblematisch“, meinte sie. Die große Mehrheit der Muslime sei friedliebend, habe mit Islamismus nichts zu tun, der radikale Islam sei nur ein „Randphänomen, genau wie Zwangsverheiratungen und Paralleljustiz“, Kopftuchverbote für Kinder seien „nicht nachhaltig“, denn „wenn Sie das Betteln verbieten, schaffen Sie die Armut nicht ab“. Diesen völlig kontrafaktischen Quatsch sondert Hübsch bei jedem ihrer Auftritte ab.
Symptomatische Naivität
Natürlich durfte auch das obligatorische Geschwafel nicht fehlen, Muslime dürften nicht “unter Generalverdacht” gestellt werden und Ausgrenzungserfahrungen und „antimuslimischer Rassismus“ gehörten zu den Faktoren, die gesellschaftliche Spannungen verschärfen könnten. „Wer Extremismus bekämpfen will, muss auch antimuslimischen Rassismus bekämpfen“, sagte sie. In Wahrheit gibt es so etwas wie antimuslimischen Rassismus gar nicht, schon allein, weil der Islam keine Rasse ist. Der Begriff ist völlig lächerlich. Weiter fabulierte Hübsch, bei der letzten WM hätten sich sehr viele Muslime ganz selbstverständlich hinter die deutsche Mannschaft gestellt. Jetzt würden ihr Leute sagen: „Ich will gar nicht, dass Deutschland gewinnt. Deutschland soll verlieren!“. Warum sie dann nicht einfach aus diesem furchtbaren Land verschwinden, sagte sie natürlich nicht. Kaddor rang sich das Eingeständnis ab, dass es in Deutschland ein Problem mit Islamismus gebe. Das Foto einer grünen Politikerin mit einem bekannten Muslimbruder fand sie lediglich „irritierend“ und dass der Berliner Verfassungsschutz jetzt eindringlich vor der ständigen Unterwanderung durch islamistische Organisationen warnte, habe sie „sehr überrascht“. Sie sei „nicht die Islampolizei“, so Kaddor.
Das haarsträubende Agitprop-Geschwätz dieser beiden muslimischen Grazien, die die Öffentlichkeit seit Jahren für dumm verkaufen wollen, ist symptomatisch für die Naivität, mit der die deutsche Politik gegenüber dem Islam agiert. Dass dieser die Absicht verfolgt, jedes Land zu islamisieren und nichts neben sich duldet, geht nicht nur aus dem Koran eindeutig hervor, sondern zeigt sich in der Geschichte seit 1.400 Jahren und überall in Europa, wo es eine muslimische Masseneinwanderung gab. Doch Figuren wie Hübsch und Kaddor streiten dies vehement und gegen alle offensichtlichen Beweise einfach ab und tun so, als ob die negativen Aspekte des Islams eine winzige Randerscheinung sei, die von finsteren rechten Kräften künstlich aufgebauscht wird. Lanz ist es immerhin gelungen, dieses absurde Geschwätz deutlich zu entlarven. Dies ist aber auch der einzige Mehrwert, der sich daraus ergibt, sich dieser intellektuellen Folter auszusetzen. (TPL)






















