Die deutsche Staatsbürgerschaft wird in immer größerem Ausmaß und rasender Geschwindigkeit verramscht: 2025 lag die Zahl der Einbürgerungen bei 332.500 – ein neuer, aber nur vorläufiger Rekord, wie schon jetzt feststeht. Denn in diesem völlig verrückt gewordenen Linksstaat, in dem so gut wie nichts mehr funktioniert, Züge zu spät kommen und der Stillstand herrscht, rühmt man sich umso mehr des Tempos, mit dem man stattdessen Menschen, die oftmals erst vor einigen Jahren illegal eingereist sind und nicht die allergeringste Verbindung zu diesem Land haben, den deutschen Pass nachwirft. Das vor zwei Jahren in Kraft getretene Staatsangehörigkeitsgesetz der Ampel, das die Einbürgerung bereits nach fünf Jahren erlaubt, macht diesen Irrsinn möglich, der bei den linken Parteien natürlich für Euphorie sorgt. Vor dem Hintergrund der neuen Einbürgerungszahlen schwärmte die grüne Parlamentsgeschäftsführerin Filiz Polat von einer „Erfolgsgeschichte“ und behauptete: „Wer sich einbürgern lässt, entscheidet sich bewusst für unser Land“. Das Staatsangehörigkeitsrecht dürfe nicht zum Gegenstand parteipolitischer Verhandlungen gemacht werden, weil dies ein falsches Signal an Menschen sende, die längst Teil unserer Gesellschaft seien, fördere Verunsicherung und Spaltung und spiele letztlich vor allem den Rechtsextremen in die Hände.
Wie immer sieht die Realität natürlich völlig anders aus und wie bizarr simpel die Betrugsmöglichkeiten dank eines (politisch gewollten!) beispiellosen behördlichen Kontrollverlustes im Bereich des Staatsbürgerschaftsrechts sind, wurde sogar auf der gestern begonnenen Innenministerkonferenz zum Thema. Dort wurde, wie “Bild“ berichtet, über einen Geheimbericht mit dem Titel „Maßnahmen gegen gefälschte Zertifikate“ beraten, in dem es – als ein diesbezüglicher Betrugsphänomenbereich von vielen – um den massenhaften Betrug bei Sprachtests, die eigentlich eine zwingende Voraussetzung für die Einbürgerung sind: Laut „Bild“ gab es 2025 insgesamt 7.549 Einbürgerungen und 149 konkrete Verdachtsfälle auf gefälschte oder manipulierte Sprachzertifikate. In 91 Fällen wurde dabei Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung erstattet. Tatsächlich ist es ganz einfach, sich ein Zertifikat Deutsch B1 zu kaufen. Für gerade einmal elf Euro kann man sich eine entsprechende PDF-Datei herunterladen. Name, Datum, Prüfungsnoten und Stempel lassen sich dann individuell festlegen.
“Udo Urkundenfälscher“ und Sprachprüfung am Weihnachtsfeiertag:
Noch irrer ist dabei der Umstand, dass offensichtlich überhaupt keine Prüfung erfolgt. “Bild“ machte den Test und trug in einem Antrag auf ein Scheinzertifikat den Name „Udo Urkundenfälscher“ aus dem fiktiven “Hintertupfing” ein und behauptete, die Sprachprüfung sei am 1. Weihnachtstag (25.12.) erfolgt. Das Zertifikat war kein Problem – und genauso so simpel wäre dann auch die “Einbürgerung” erfolgt. Das ist es, was im Post-Merkel-Deutschland eine gemeingefährliche linke Politik zum Normalfall hat werden lassen. Die Anbieter werben sogar ganz offen damit, dass praktisch keinerlei Hürden mehr existieren – auch wenn sie (lediglich pro forma) hinzufügen, dass die Zertifikate „keine rechtliche Gültigkeit“ hätten und nicht als amtliche Dokumente verwendet werden dürften. Doch dies ist natürlich der einzige Grund, um die überhaupt haben zu wollen. Wie hoch die Dunkelziffer bei falschen Sprachtests ist, kann man nicht einmal seriös schätzen. Die zahllosen NGOs der Asylindustrie werden dafür sorgen, dass ihre Schützlinge so viele wie möglich davon erhalten.
Statt hier endlich den Riegel vorzuschieben, versteift man sich auf Handlungsplacebos, was eingewanderten Judenhass und Islamismus betrifft. So wollen die Innenminister – ihren Absichtserklärungen nach – den Einbürgerungstest dahingehend “ergänzen”, dass Bewerber künftig schriftlich darlegen müssen, wie sie zum Existenzrecht Israels und zum Schutz jüdischen Lebens in Deutschland stehen. Damit sollen “Antisemiten” ferngehalten werden. Als ob dies mit ein paar Lippenbekenntnissen geschehen könnte und jemand offen schriftlich bekennen würde, dass er Israel vernichtet sehen will oder Juden hasst… Auch hier zeigt sich die komplette Farce, zu der die Einbürgerung verkommen ist. Die einzig sinnvolle Reform wäre eine massive Verlängerung der Frist, bis man den deutschen Pass beantragen kann, am besten auf 15 oder 20 Jahre, in denen man nachweisen muss, dass man die Sprache perfekt beherrscht und sich in diese Gesellschaft eingefügt hat – und natürlich die Abschaffung des Doppelpasses. Sprachtests, die man für elf Euro bei Google herunterladen kann und ein paar Erklärungen, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, zeigen nur wieder, dass es in diesem Land offenbar nicht ansatzweise möglich ist, das Migrationsproblem auf allen Ebenen endlich entschlossen und effektiv anzugehen. (OG)






















