In Großbritannien sorgt ein ungeheuerliches Verbrechen und der Umgang der Justizbehörden weiterhin für Entsetzen – und dabei geht es ausnahmsweise nicht um Grooming-Gangs: Am Freitag stieß ein Mann einen dreijährigen Jungen in das Krokodilgehege des privaten Zoos „Johnson’s of Old Hurst“ bei Huntingdon. Mitarbeiter konnten das von den Krokodilen attackierte Kind gerade noch schwerverletzt retten. Der Junge befindet sich nach wie vor im Krankenhaus, ist aber offenbar nicht mehr in kritischem Zustand.
Noch am selben Tag wurde ein 30-jähriger Mann aus Norfolk wegen versuchten Mordes festgenommen, jedoch umgehend wieder auf Kaution freigelassen, da die Einschätzung der Behörden ergeben habe, dass er nicht vernehmungsfähig sei. Erst am 18. September muss er sich wieder vor Gericht melden! Laut Polizei habe der Verdächtige „eine Lernbehinderung“, den Jungen und dessen Familie nicht gekannt und sich mit Betreuern auf einem Ausflug befunden, als er die Tat verübte.
Politische Stimmung auf dem Siedepunkt
Ob es sich hier um ein weiteres Verbrechen durch ein Person mit Migrationshintergrund handelt, ist derzeit noch unklar. Das Tatmuster fügt sich jedenfalls in Fälle ein, die man auch aus Deutschland kennt, etwa wenn Menschen an Bahnhöfen vor Züge gestoßen werden. Unabhängig von der Herkunft des Verdächtigen sorgt es jedoch für Entsetzen, dass ein Mann, der eine dreijähriges Kind eiskalt in ein Krokodilgehege schubst, offensichtlich in der Absicht, dass es von den Tieren getötet wird und die Behörden ihn nur Stunden später wieder freilassen und drei Monate lang unbehelligt lassen, löst in Großbritannien, wo die politische Stimmung nach einer seit Jahren anhaltenden Welle von Migrantenverbrechen und deren Ignorierung oder Verharmlosung durch die Politik ohnehin auf dem Siedepunkt ist, neue Empörung aus.
In einem Land, wo Menschen zu Tausenden wegen „falscher“ Kommentare in den sozialen Netzwerken verhaftet und zu drakonischen Geld- oder sogar Haftstrafen verurteilt werden, kommt jemand, der ein kleines Kind von Krokodilen zerfleischen lassen wollte, kurz nach seiner Verhaftung wieder frei. Dies fügt sich in das desaströse Gesamtbild ein, dass die britische Polizei und Justiz abgibt. (JS)






















