Ein Riesen-Hoax und Munition für eine dreckige Kampagne linker NGOs (Foto: IMAGO)
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Rufmord an Christian Ulmen: Gericht verbietet “Spiegel” zentrale Aussagen der Deepfake-Lügengeschichte um “Collien Erfandes”

Seinen Ruf als Nachrichtenmagazin hat der zur links-woken Propagandapostille degenerierte „Spiegel“ schon lange zerstört. Mit seiner Vorreiterrolle bei der Collien-Fernandes-Posse um angebliche Deep-Fake-Pornos ist er dieser Rolle erneut gerecht geworden und hat dafür nun die gerichtliche Quittung kassiert. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat am Montag zentrale Aussagen dieser Titelgeschichte als unzulässige Verdachtsberichterstattung verboten. Fernandes` Ex-Mann Christian Ulmen hatte mit seiner Klage Erfolg. Es ist dem „Spiegel untersagt, „den Verdacht zu erwecken und/oder erwecken zu lassen, der Antragsteller habe Deepfake-Videos, die seine frühere Ehefrau zeigen, hergestellt und/oder verbreitet“. Für eine solche Verdachtsberichterstattung fehle es an einem Mindestbestand an Beweistatsachen – „und zwar sowohl im Hinblick auf ein Verbreiten als auch hinsichtlich der Herstellung von Deepfake-Videos“, hieß es weiter. Nach Ansicht des Senats erwecke „die angegriffene Berichterstattung beim angesprochenen aufmerksamen und verständigen Durchschnittsleser das zwingende Verständnis, dass die Möglichkeit bestehe, der Antragsteller habe pornographische Deepfake-Videos seiner Ex-Ehefrau verbreitet“, teilte das Gericht mit.

Damit hob das OLG eine erstinstanzliche Entscheidung des Hamburger Landgerichts vom Mai auf, das noch einen “notwendigen Mindestbestand an Beweistatsachen” gesehen hatte, um eine zulässige Verdachtsberichterstattung anzunehmen. Eine schallendere Ohrfeige für das Relotius-Magazin ist kaum noch vorstellbar. Wenn ein Gericht feststellt, dass es in einer groß aufgemachten Geschichte eines Magazins, das sich als das seriöseste überhaupt versteht, an „einem Mindestbestand an Beweistatsachen“ fehlt, ist das eine journalistische Bankrotterklärung. Der „Spiegel“ trat im März die Affäre um die angeblichen Deep-Fake-Pornos, die Ulmen unter Fernandes` Namen verbreitet haben soll, los. Es wurde zwar nicht behauptet, dass Ulmen dies getan habe, der Artikel war aber so konstruiert, dass er genau diesen Eindruck unmissverständlich erweckte. „Durch die vage Begrifflichkeit der ‚gefälschten Pornos‘ oder ‚angeblich authentischen Pornoaufnahmen‘ verwebt die Antragsgegnerin die beiden unterschiedlichen Erscheinungsformen so miteinander, dass der Leser annehmen muss, dass der Antragsteller möglicherweise Deepfake-Videos seiner Ex-Ehefrau hergestellt und/oder verbreitet habe“, schreiben die Richter.

Kachelmann, Türk, Lindemann – immer dasselbe Spiel: Erst lügen, dann zurückrudern

Binnen weniger Stunden nach Veröffentlichung der Vorwürfe brach eine Hysterie los, die in der jüngeren deutschen Mediengeschichte nicht ihresgleichen hat. Ulmen wurde zum schlimmsten Unmenschen des ganzen Landes, Fernandes zum beklagenswerten Opfer eines gemeingefährlichen Perversen. Wer Ulmen kannte und sich nicht spätestens am nächsten Tag öffentlich und wortreich von ihm distanziert hatte, musste sich unangenehme Fragen gefallen lassen. Es hagelte Kommentare, die eine sofortige Gesetzesverschärfung verlangten, der Begriff „virtuelle Vergewaltigung“ machte die Runde und wurde zum neuen Großverbrechen aufgeblasen. Das Ganze war ein Zusammenspiel zwischen Fernandes, der linken NGO HateAid, dem „Spiegel“ und der Politik. SPD-Justizministerin Stefanie Hubig hatte in der gleichen „Spiegel“-Ausgabe gefordert, angebliche „Strafbarkeitslücken bei pornografischen Deepfakes und anderen Formen bildbasierter Gewalt“ zu schließen. Offensichtlich ging es darum, in einer konzertierten Aktion, Gesetzesänderungen zur verschärften Internet-Zensur durchzupeitschen, indem man den Rosenkrieg eines bekanntes TV-Gesichts als Vorwand nutzte.

Hubigs Gesetzentwurf wurde bis heute nicht vom Bundeskabinett beschlossen. Die groß angelegte und offensichtlich von langer Hand vorbereitete Kampagne erwies sich jedoch als kolossaler Rohrkrepierer – ganz ähnlich wie praktisch alle großen Skandale um angebliche Missbrauchsopfer prominenter indigen-weißer Täter; Kachelmann, Türk, Lindemann lassen grüßen. In der breiten Öffentlichkeit verfing sie von Anfang an nicht, weil die Menschen andere Sorgen als solch bizarren Unsinn haben, zudem war mit Händen zu greifen, dass alles orchestriert und aufeinander abgestimmt war. Vergeblich versuchte man, das Schmierentheater noch eine Zeitlang am Laufen zu halten, doch nach ein paar Tagen brach es endgültig in sich zusammen und ist schon lange wieder vergessen. Die erhoffte Resonanz außerhalb der linken Empörungsblase blieb aus. Das Einzige, was man erreicht hat, war die völlige Vernichtung der Karriere von Ulmen, der seither -und wohl für immer- überall persona non grata ist. Aber auch der „Spiegel“ hat erneut unter Beweis gestellt, dass er nur noch ein wokes Gossenmagazin ist, das pauschalen Hass auf (weiße) Männer propagiert und dabei vor keiner Lüge zurückschreckt. (TPL)

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