Arnie Hammer als “Citizen Vigilante“ (Foto:ScreenshotIMDB)
[html5_ad]

Deutsche de-facto-Zensur erreicht das genaue Gegenteil: Elon Musk teilt “Citizen Vigilante“ mit Millionenreichweite

Twitter-Chef Elon Musk hat sich wieder einmal als weltweit bedeutendster Vorkämpfer für Meinungsfreiheit und Kämpfer gegen das europäische Zensurregime erwiesen. Gestern postete er auf X den Film “Citizen Vigilante“ des Regisseurs Uwe Boll in voller Länge. Dieser hatte von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) keine Freigabe in Deutschland erhalten. In zwei voneinander unabhängigen Prüfverfahren war er mit dem Label „KK“ (Kein Kennzeichen) versehen worden, was bedeutet, dass Kinos, Streamingdienste, Fernsehsender und Elektronikmärkte den Film in Deutschland nicht anbieten dürfen. Es geschieht so gut wie nie, dass ein Film noch nicht einmal an 18 Jahren eingestuft, sondern komplett verboten wird. Laut Boll lief er in den USA bereits am 19. Juni an und sei auch in anderen Ländern ohne Auflagen freigegeben worden. „Dies ist eine politisch motivierte Entscheidung der FSK“, hatte Boll in einem offenen Brief an die Filmakademie, den Regieverband, PEN Deutschland und die Produktionsallianz kritisiert. Acht von der FSK ausgewählte Personen würden entscheiden, was mehr als 50 Millionen Erwachsene in Deutschland sehen dürften.

Dass der Film der deutschen Öffentlichkeit vorenthalten werden soll, dürfte weniger mit den harten Gewaltszenen zu tun haben, als vielmehr damit, dass es darin um einen in Europa ansässigen amerikanischen Geschäftsmann geht, der sich den Folgen der Massenmigration auf seine ganz eigene Weise annimmt – nämlich, durch Selbstjustiz. Unter anderem tötet er die migrantischen Täter einer Gruppenvergewaltigung und einen Richter, der sie nicht ins Gefängnis geschickt hatte. „Dieser Film ist zornig wegen der Politiker, die uns regieren“,
erklärte Boll dazu. Er zeige, was man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verschweige.

Wichtig ist die Botschaft

Wenn man Selbstverständlichkeiten ausspreche, werde man dafür angegriffen. Es sei „keineswegs eine rechte Gesinnung, weil man Missstände ausspricht“. Als Inspirationsquelle nannte er den berüchtigten Fall aus Hamburg, bei dem 2023 acht der neun Vergewaltiger einer 15-Jährigen zu geringen Jugendstrafen verurteilt worden waren, die auch noch zur Bewährung ausgesetzt wurden. Am Montag hatte Boll sich via Twitter mit den Worten an Musk gewandt: „Es ist auch ein Film gerade für Sie. Sehen Sie ihn sich an. Er ist gegen alle in der Filmindustrie gerichtet und zeigt die Verbrechen von Migranten in Europa und dass wir in einer existentiellen Krise sind – genau wie Sie es schon die ganze Zeit sagen“. Damit überzeugte er Musk offensichtlich.

Damit, dass er den Film auf seiner Plattform veröffentlichte, hat er ihm eine weltweite Aufmerksamkeit verschafft, die weit über das Publikum hinausgeht, die er sämtlichen Kinos in Deutschland und anderen Ländern hätte generieren können. Für die Kunstfreiheit ist dies ein Sieg, umso mehr, da der Film zeigt, dass es auch noch Regisseure gibt, die sich mit den wahren Problemen der Menschen befassen. Der Film selbst ist qualitativ und handwerklich eher schlecht und künstlerisch definitiv kein großer Wurf – Boll, wiederholt ausgezeichnet als “schlechtester Regisseur der Welt“, macht damit seinem Ruf als “Trash-Moviemaker Nr.1“ cineastisch wieder einmal alle Ehre –, doch entscheidender ist die Botschaft und der notwendige Ansatz eines Perspektivwechselns: Die Wehrlosigkeit gegenüber migrantischer Gewalt ist kein notwendiger Dauerzustand. Die Botschaft ist kein Aufruf zur Rache durch Selbstjustiz – sondern ein dringender Appell an Politik und Justiz, die Sorgen und Nöte der Bürger endlich ernstzunehmen, weil sonst tatsächlich irgendwann “Citizen Vigilantes“ durch unsere Städte streifen werden. (WF)

37df2fa974e0470785964b16565b472e
image_printGerne ausdrucken

Themen