Am 4. und 5. Juli will eine demokratische, nicht verbotene Partei, mittlerweile ein Drittel der deutschen Wähler repräsentiert, als größte Oppositionskraft in fast allen deutschen Parlamenten etabliert ist und in allen Umfragen auf dem ersten Platz liegt, in Erfurt ihren Parteitag abhalten, zu dem sie gesetzlich verpflichtet ist. An sich wäre dies allenfalls eine Randnotiz – da es sich aber um die AfD handelt, droht in diesem vom Wahnsinn beherrschten Land der Ausnahmezustand. Der Skandal ist hiezulande nicht der (bezeichnenderweise gerade erst völlig reibungslos und ohne eine einzige Sitzblockade oder gewaltsame Protestattacke seitens rechter, angeblich “demokratiezerstörender“ Kräfte durchgeführte) Bundesparteitag der Linken, bei dem offen Antisemitismus, kaum verkappte Mordaufrufe, grundgesetzwidrige Parolen und klar gegen die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung gerichtete Forderungen erhoben wurden – sondern, dass eine vollumfänglich auf dem Boden des Grundgesetz stehende bürgerlich-konservative Partei ihren gesetzlichen Pflichten nachkommt und urdemokratische Rechte wahrnimmt.
Seit Monaten trommelt das Antifa-Bündnis „Widersetzen“ gegen die Veranstaltung und droht, sie durch Sitzblockaden und andere Aktionen stören und idealerweise verhindern zu wollen. Unterstützung erhalten die linksradikalen Fanatiker von Gewerkschaften, den linken Parteien, Klimairren und Kirchen die ganze Busladungen ihrer Anhänger und Mitglieder nach Erfurt karren. Deshalb geht die Polizei, die diesen Wahnsinn an vorderster Front ausbaden muss, inzwischen vom Schlimmsten aus: Interne Analysen rechnen mit mehr als 50.000 Gegendemonstranten und bis zu 2.500 gewaltbereiten Linksextremisten. Erfahrene Beamte ziehen bereits Vergleiche zum G-20-Gipfel in Hamburg von 2017, als Linksradikale ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legten. In Erfurt erwartet man mindestens 260 Reisebusse und bis zu 15.000 Menschen, die sich an Blockadeaktionen beteiligen könnten, organisierte Busanreisen aus mindestens 42 weiteren Städten und Regionen und 10.000 bis 15.000 Personen, die am 4. Juli allein zwischen Mitternacht und zehn Uhr morgens per Bahn anreisen.
Das „Worst-Case-Szenario“ wird inzwischen ausdrücklich als realistisch bewertet.
Vergebliche Warnungen sogar des Bundeskriminalamts
Die bundesweite Gegenmobilisierung entwickle weiterhin „Skalierungsdynamiken“ und habe eine für Thüringen bislang nur selten beobachtete Größenordnung erreicht, heißt es. Bereits ab den frühen Morgenstunden des 4. Juli sei mit einem „lageprägenden Kipppunkt“ zu rechnen, zugleich rechnet man mit Massenblockaden, erheblichen Störungen an Zufahrtswegen und im Umfeld des Veranstaltungsortes und Angriffe auf Polizeikräfte, Absperrungen und Einsatzfahrzeuge. Vor allem an Blockadestellen, Engpässen, Zufahrtsachsen und im unmittelbaren Umfeld der Messe Erfurt bestehe ein erhöhtes Eskalationspotenzial. Auf der linksextremen Plattform Indymedia kursiert überdies ein Beitrag, in dem Erfurt als „Tag X“ bezeichnet wird. Darin wird angekündigt, Dächer zu besetzen und diese „militant verteidigen“ zu wollen. Außerdem werden Linksextremisten aus Italien, Frankreich und der Schweiz aufgefordert, ebenfalls nach Erfurt zu kommen, und es wird ausdrücklich Bezug auf die G-20-Krawalle in Hamburg sowie auf die linksautonome Szene rund um die Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain Bezug genommen.
Laut „Welt informierte das Bundeskriminalamt die AfD-Bundestagsfraktion bereits über die erwartete Sicherheitslage rund um den Parteitag. Was hier stattfinden wird, ist nichts anderes als linker Massenterror. Doch Politik und Justiz bleiben untätig und scheinen mit diebischer Freude die Eskalation geradezu herbeizusehnen – trotz angekündigter Straftaten und Sabotageakte. So hielt es die Erfurter Staatsanwaltschaft – obwohl seit langem bekannt ist, was sich hier zusammenbraut, nämlich offen angekündigter und generalstabsmäßig organisierter Landfriedensbruch in gigantischem Ausmaß – nicht für nötig, auch nur irgendwelche Ermittlungen aufzunehmen. Offenbar folgt die weisungsgebundene Behörde einem politischen Haltebefehl und schaut einfach zu. Das ist Gewährenlassen und staatliche Ertüchtigung zu Terror mit Ansage. Man überlässt es wieder einmal der Polizei und den AfD-Delegierten, ihre Haut zu Markte zu tragen, weil linke Antidemokraten eine ganze Stadt ins Chaos stürzen wollen, nur weil Andersdenkende einen Parteitag veranstalten. Es ist eine weitere Schande für diesen Staat, die sich hier auf offener Bühne vollzieht. Man kann nur hoffen, dass dieser linke Hexensabbat ohne Verletzte oder gar Tote über die Bühne geht. Es steht allerdings schon jetzt fest, dass er den Steuerzahler wieder einmal Millionen kosten wird. (TPL)






















