Ein echter Radikaler – mit einer Kriegserklärung an die freien Medien: CDU-Ministerpräsident Daniel Günther schmiert in Umfragen extrem ab (Foto:ScreenshotYoutube)
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Nix kapiert und weiter stramm gegen Meinungsfreiheit: Linkes U-Boot Günther feiert sich für seine Hetze gegen “Nius” und freie Medien

Mehr noch als der irrlichternde Lügenkanzler Friedrich Merz ist der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther das Gesicht, besser: die Fratze der heutigen CDU. Er verkörpert wirklich alles, was in dieser Partei in den letzten 20 Jahren schiefgelaufen ist. Zudem ist der Provinzfürst aus dem hohen Norden einer der schlimmsten Freiheitsfeinde des Landes. Unablässig schreit er nach Zensur und beschimpft Medien, die noch ihre Arbeit machen, anstatt Regierungspropaganda zu verbreiten. Das Einzige, was, neben seinem politischen Versagen, von Günther in Erinnerung bleiben wird, ist sein Skandalauftritt bei Markus Lanz im Januar, als er gegen freie Medien -vor allem gegen „Nius“- wütete und von „Feinden der Demokratie“ sprach. Unter anderem hatte er beklagt, dass auch Mitglieder „meiner Union“ „Nius“ konsumieren würden. Diese Gefahr sieht er nun aber weitgehend gebannt.

Auf die Frage von „Focus“-Chefredakteurin Franziska Reich, ob die Berichterstattung von „Nius“ in der Union „Nachhall findet“ und Einfluss auf die parteiinterne Debatte ausübt, fabulierte Günther: „Ich will mich jetzt nicht überschätzen mit dem, was ich da im Januar gemacht habe, aber ich glaube, es ist weniger geworden. Viele haben gemerkt, was die anrichten. Viele würden auch, glaube ich, rückwirkend sagen, was beispielsweise bei der Besetzung des Bundesverfassungsgerichts sich abgespielt hat. Dass „Nius“ und andere ja gezielt, ich sag mal, Menschen auf die Barrikaden gebracht haben. Und es hat absolut funktioniert“. Damit bezog er sich auf die Berichterstattung über die linksradikale SPD-Richterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf, deren Berufung ans Bundesverfassungsgericht eigentlich von der Union einfach abgenickt werden sollte. Nachdem Medien wie „Apollo News“ deren fanatische und im völligen Gegensatz zur bisherigen Rechtsprechung stehende Positionen zur Abtreibung öffentlich gemacht hatten, wurde der öffentliche Druck jedoch so groß, dass das ausgekungelte Manöver scheiterte. Dies haben, Brosius-Grsdorff, die SPD -und Günther- bis heute nicht verwunden.

Verbalen Exzesse gegen Grundrecht auf Pressefreiheit

Dieser bildet sich nun tatsächlich ein, seine verbalen Exzesse gegen das Grundrecht auf Pressefreiheit hätten zu einem Bedeutungsverlust neuer Medien, zumindest bei Politikern geführt. Günther meint, es gehe „an manchen vielleicht auch nicht spurlos vorbei“, dass in solchen neuen Medienformaten die Leser „gezielt auch dazu aufgerufen“ würden, „demokratischen Politiker dort auch ihre Stimmungslage mitzuteilen“. Für Gestalten wie Günther ist es offensichtlich ein ungeheuerlicher Affront, mit der Stimmung der Menschen konfrontiert zu werden, von deren Geld er gut und gerne lebt. Dies und sein Auftritt bei Lanz hätten demnach als „Warnung“ fungiert und den Politikern die „Augen geöffnet“, was zu diesem Bedeutungsverlust beigetragen habe. Gerade dieser Appell habe sich im Nachhinein bezahlt gemacht, meint er.

Damit unterstreicht er wieder einmal seine totalitäre Gesinnung, ganz abgesehen von seinem Größenwahn. Ein Ministerpräsident brandmarkt Medien vor einem Millionenpublikum als „Feinde der Demokratie“; ruft die „Zivilgesellschaft“ -sprich: den mit Duldung der Union mit Abermillionen an Steuergeld gemästeten linken NGO-Moloch- dazu auf, sie aktiv zu bekämpfen; will den Politikern seiner Partei untersagen, sie zu konsumieren oder gar mit ihnen zu sprechen; behauptet danach irrerweise, er habe das alles nicht als Regierungschef, sondern als Privatperson gesagt, obwohl er eindeutig klargestellt hatte, dass er als Ministerpräsident in der Lanz-Sendung war und rühmt sich ein knappes halbes Jahr später auch noch dieses beispiellosen Eklats. Das Einzige, was Günther zweifelsfrei erreicht hat, ist, Medien wie „Nius“ oder „Apollo News“ die Antifa auf den Hals zu hetzen, von der beide Portale seit Monaten tyrannisiert und bedroht werden. Zwar braucht die Antifa nicht die Anregung eines CDU-Politikers, um Andersdenkende mundtot machen zu wollen, Günthers vor Lügen strotzende Tiraden trugen in Teilen der Öffentlichkeit aber dazu bei, freie Medien als gefährlich anzusehen. Eigentlich ist er ein Fall für den Verfassungsschutz. Dass er sich noch im Amt befindet und weiterhin sein gefährliches Unwesen treiben darf, ist ein weiterer Skandal. (TPL)

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