Nach dem auch die Niederlande – dort wäre angebrachter als im Fall Deutschlands zu sagen: ziemlich überraschend – bei der WM ausgeschieden sind, glaubten die marokkanischen Sieger, ihren Triumph auf die typisch südländische Art und Weise zelebrieren zu müssen. So ist es in der darauf folgenden Nacht in Den Haag zu mehreren Zusammenstößen zwischen Marokkanern und der Polizei gekommen. Beamte wurden mit Feuerwerkskörpern und Steinen beworfen, Straßen blockiert und der Verkehr behindert. Die Polizei musste eingreifen und nahm 13 Personen fest.
Nach dem Sieg im Elfermeterschießen waren in Städten wie Den Haag, Utrecht oder Amsterdam spontan etliche hundert nordafrikanischer Fans auf die Straßen gegangen. Doch anstatt ein buntes, vielfältiges Fest zu feiern, mit Tänzen, freundlichen Menschen und kulinarischen Spezialitäten, wurde erneut der islamische Kleinkrieg auf die Straßen gebracht.
Vandalismus und Zerstörungswut
Nach dem Champions League-Triumph von Paris Saint Germain wurde ein Fußballereignis innerhalb kürzester erneut zum Anlass gemacht, um in dem eigenen Gastgeberland für Unruhen zu sorgen. Erst Ende Mai mussten rund 8.000 Polizisten für Sicherheit und Ordnung in der französischen Hauptstadt sorgen, die von Vandalismus und Zerstörungswut regelrecht heimgesucht wurde. Landesweit wurden etwa 780 Menschen in Gewahrsam genommen, 57 Sicherheitskräfte wurden verletzt.
Die Zustände konnte man nur noch als anarchisch bezeichnen, um sogar selbstgebaute Rohrbomben gegen die Beamten und die Einrichtungen der Stadt einzusetzen. Die Einsatzkräfte hielten mit Tränengas und Wurfgeschossen dagegen. Wo einheimische Europäer lange Zeit ausgelassen und friedlich feierten, da ist nun eine ethnisch bunte Gewaltkirmes eingekehrt, die nichts mehr mit Fußball und der einstmaligen Euphorie zu tun hat.






















