Das Merkel-Porträt fürs Kanzleramt bei seiner Enthüllung durch den Maler Jérémy Queyras (r.) im Berliner Bode-Museum (Foto:Imago)
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Statt Fahndungsfoto ein Großporträt der Deutschlandzerstörerin: Merkel-Vergöttlichung im Kanzleramt

Seit gestern, fast fünf Jahre nach dem Ende ihrer katastrophalen Kanzlerschaft, die Deutschlands Ende als Kultur- und Wirtschaftsnation besiegelt hat, prangt nun das offizielle Porträt von Angela Merkel im Berliner Bode-Museum. Ab dem 4. Oktober wird es dann in der Porträtgalerie des Kanzleramts hängen – neben den Männern, deren politisches Lebenswerk Merkel in wenigen Jahren vernichtet hat. Das Bild stammt von dem unbekannten 28-jährigen deutsch-französischen Maler Jérémy Queyras. Es zeigt Merkel im blauen Blazer und ohne die berüchtigte Raute, die zum Symbol ihres Zerstörungswerks wurde. Bei der Enthüllung gab es das übliche verlogene Bla-Bla.

Während der vielen Sitzungen, die sie Queyras Modell saß, habe sie mit dem Maler „im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt gequatscht“, berichtete Merkel. Der Maler glänzte mit Sätzen wie „Der Weg nach oben ist der Weg nach unten, und der Weg nach vorn ist der Weg zurück“, die so schauderhaft banal und sinnfrei sind, das sie tatsächlich perfekt zu den rhetorischen Ergüssen passen, die Merkel den Menschen 16 Jahre lang zumutete. Die Fertigstellung und Enthüllung des Porträts wurde von Merkel so geheim gehalten, dass nicht einmal Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wusste, dass es überhaupt in Arbeit und wer der Künstler ist. Das fertige Werk schmeichelt der Porträtierten nicht nur optisch auf fast schon schmierig-devote Weise, sondern ist obendrein auch noch als “campy” zu bezeichnender Schwulst.

Sittenbild der CDU

Queryras hofft, dass die Besucher Merkel auf dem von Neokitsch nur so strotzenden Bild „sofort erkennen und doch von einer neuen Seite kennenlernen“ – nämlich von der nachdenklichen. Dafür ist Merkel jedoch wahrlich nicht bekannt. Obwohl sich das Land infolge ihrer einsamen Entscheidungen, vor allem in der Migrations- und Energiepolitik, inzwischen endgültig im Zusammenbruch befindet, ist ihr bis heute kein einziges Wort der Selbstkritik über die Lippen gekommen. Starrsinnig beharrt sie auf der absoluten Richtigkeit all ihres Tuns und sieht Fehler nur bei anderen. Der grausige CDU-Apparatschik und Staatssekretär Philipp Amthor, der Mitglied im Kunstbeirat des Bundestages (!) ist, bewies wieder einmal seinen widerlichen Charakter, indem er gegenüber „Bild“ flötete: „Auch ohne Raute: eine charakteristische Merkel! Verantwortungsbewusst und bescheiden – dafür haben sie viele Menschen geschätzt und das findet sich für mich auch in dem Porträt wieder“.

Somit geriet selbst dieser an sich völlig unwichtige Anlass zum Sittenbild der CDU, die Merkel genau so zerstört hat wie das Land. Das einzig angemessene Porträt von ihr wäre ein Mugshot, wie in den USA die Polizeifotos von Kriminellen genannt werden. Dies würde den Charakter und die Folgen ihres Wirkens wesentlich besser ausdrücken als das schmeichelhafte Gekleckse des Gemäldes. Man darf gespannt sein, ob Lügenkanzler Friedrich Merz dereinst einen Künstler finden wird, der die unlösbare Aufgabe übernimmt, seinem zerknitterten Konterfei etwas Würde zu verleihen. Dafür wird vermutlich die leistungsfähigste Form von Künstlicher Intelligenz erforderlich sein. (TPL)

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