Die Klimahysterie schlägt nun auch mit voller Wucht auf die KI-Rechenzentren durch. Der Kreditversicherer Allianz Trade erklärte vorgestern, diese seien laut einer aktuellen Untersuchung noch klimaschädlicher als befürchtet. Die Klimawirkung der digitalen Infrastruktur sei bislang unterschätzt worden. Außerdem würden die Emissionen durch Rechenleistung wegen der Verbreitung von KI-Anwendungen weiter stark steigen, wenn keine geeigneten Maßnahmen getroffen würden. Im vergangenen Jahr habe die weltweite Gesamtemissionen von Rechenzentren 286 Millionen Tonnen CO2 betragen, 57 Prozent mehr als in früheren Studien der Internationalen Energie-Agentur.
Laut Allianz Trade liegt dies vor allem daran, dass ihre Modelle auch indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette wie Produktion und Bau sowie Übertragungsverluste einbeziehen. Über 70 Prozent der Emissionen entfielen auf den Stromverbrauch der Anlagen, rund ein Viertel auf Hardware und Infrastruktur. Wie “klimaschädlich” – im Sinne von energieintensiv – Rechenzentren seien, hänge entscheidend vom Standort ab. „Identische Rechenleistungen können je nach Strommix ein Vielfaches an Emissionen verursachen“, erklärte Allianz-Klimaökonom Patrick Hoffmann. In Ländern wie Indien, Indonesien oder Malaysia würden über 600 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (kWh) ausgestoßen, in Norwegen und Schweden dagegen weniger 30 Gramm.
Deutschland hat den Anschluss an die Zukunft verloren
Die installierte Kapazität der Rechenzentren wird sich bis Ende des Jahrzehnts schätzungsweise mindestens verdoppeln. Sie würden sich von einer Randgröße zu einem strukturellen Treiber der Stromnachfrage in vielen Regionen entwickeln, so Hoffmann weiter. Schon heute entfallen demnach 15 bis 20 Prozent des Stromverbrauchs von Rechenzentren auf KI-Anwendungen. Auch in diesem Bereich sind China und die USA mit zusammen rund 70 Prozent der globalen CO2-Emissionen durch Rechenzentren an der Spitze. Europas vergleichsweise sauberer Strommix verschaffe der Region „eine strukturell gute Ausgangsposition für klimafreundliches KI-Wachstum“, meint Hoffmann. Deutschland gehöre in Europa allerdings eher zu den Schlusslichtern. Wegen des weiterhin hohen Anteils an Kohlestrom fallen durch deutsche Rechenzentren 329 Gramm CO2 pro kWh an. Insbesondere Europa sei aber gut positioniert, um einen Unterschied zu machen.
Dieser Unterschied wird jedoch vor allem darin bestehen, dass es den Anschluss an diese entscheidende Zukunftstechnologie durch seinen Klimairrsinn und seine bürokratische Schwerfälligkeit bereits verloren hat, während die USA unaufhaltsam davonziehen. Wie „gut“ Europa hier aufgestellt ist, zeigt sich daran, dass die EU-Kommission Haushalte mit Hilfe von KI-gestützten Smart Metern zum Stromsparen anregen will, da man sonst nicht weiß, woher man die Energie zum Betrieb der KI-Rechenzentren nehmen soll. Nachdem man seine Energieversorgung durch den ökonomisch selbstmörderischen Green Deal und andere irrsinnige Maßnahmen völlig unnötigerweise massiv reduziert hat, sollen sich nun auch noch die Bürger den Strom abknapsen, um den eine wahnsinnige Politik den Kontinent gebracht hat. So sieht die Vorbereitung der EU auf die KI-Technologie aus. Der alte Kontinent sieht auch in diesem Bereich alt aus, weil er sich, wie überall, um seine Zukunftsfähigkeit gebracht hat und nicht konkurrenzfähig ist. (TPL)






















