Nächster Hochkaräter bei “Nius“: Gunnar Schupelius (Foto:Imago)
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Julian Reichelt sammelt weiter Edelfedern: Auch Gunnar Schupelius wechselt zu “Nius“

Das Portal „Nius“ wird vom politisch-medialen Kartell – allen voran vom schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther-, aufs Übelste verleumdet, es gelingt ihm aber, einige der profiliertesten journalistischen Stimmen des Landes an sich zu ziehen. Neben Chefredakteur und Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt, Politik-Chef Ralf Schuler und Alexander Kissler, gehört dazu nun auch Gunnar Schupelius, einer der bekanntesten konservativ-liberalen Journalisten, der der jüngste spektakuläre Neuzugang ist. Er habe das Gefühl, dass bei „Nius“ eine große Freiheit herrsche, „sich wirklich frei zu äußern“, erklärte er als seinen Beweggrund für den Wechsel. Diese Spontanität, Energie und Freude an der Arbeit sei genau der Geist, den er aus seinen Anfangsjahren bei der „Bild“-Zeitung kenne. Die Entscheidung für „Nius“ sei keine spontane Bauch-, sondern eine „Entscheidung aus dem Kopf heraus“ gewesen. Schupelius, der in den 80er-Jahren sogar Grünen-Mitglied war, bevor er die Partei 1989 wegen ihres „sektenähnlichen“ Charakters verließ, beklagt den Verlust der Debattenkultur in Deutschland.

Es habe Zeiten gegeben, in denen selbst kontroverse Positionen, wie seine frühe Kritik an der Regenbogenflagge vor Berliner Rathäusern, noch auf offene, sachliche Widerrede trafen. Heute würde ihn dieselbe Position sofort in eine Ecke stellen. Er berichtet auch, welchen Ärger mit der „Bild“-Chefredaktion ihm seine Kritik an Angela Merkels Migrationswahnsinn 2015 einbrachte. „Die Einheimischen fühlen sich fremd in dieser Stadt.“ Unkontrollierte Zuwanderung habe zu Konflikten geführt, „die fast nicht mehr lösbar sind“, stellt er dazu fest. Ende Mai hatte Schupelius die „BZ“ nach 21 Jahren und 4.563 Kolumnen verlassen. In seiner letzten Kolumne erklärte er, es nicht mehr zu ertragen, wie seine Heimatstadt Berlin „verwahrlost und unsicher wird, wie sich alteingesessene Nachbarn nicht mehr wohlfühlen, weil so viele politische Fehlentscheidungen getroffen wurden und werden“.

Gewinn für die Reputation von “Nius“

Denjenigen, die diese Entscheidungen treffen, wirft er vor „mutlos, teilnahmslos, egoistisch oder ideologisch verbohrt zu sein“. Jahrelang sei er „massiv bedroht“ worden, hauptsächlich vonseiten der Linksextremisten. Zweimal sei sein Wagen von ihnen angezündet worden, um ihrer Drohung Nachdruck zu verleihen. In ihren Bekennerschreiben hätten sie ihn in der übelsten Art beschimpft, sie hätten Lügen verbreitet, Rufmord begangen und ihn ultimativ aufgefordert, seine Tätigkeit einzustellen. Außerdem sei er heftigen Anwürfen vonseiten der Grünen, Linken und Teilen der SPD ausgesetzt gewesen. Er, der bekennende FDP-Wähler, sei in die rechte Ecke gestellt worden.

Bei „Nius“, das eines der größten medialen Hassobjekte der Linken ist, wird es ihm diesbezüglich jedoch kaum besser ergehen. Dass er diesen Schritt dennoch wagt, ist ein weiterer Gewinn für die Reputation des Portals, das einen weiteren hochkarätigen und bundesweit bekannten Neuzugang verbuchen kann. Gestalten wie Günther wird es nun noch schwerer fallen, „Nius“ als „Feind der Demokratie“ zu verunglimpfen und ähnliche Lügen zu verbreiten – und die restliche Politblase sieht, dass die neuen Medien sich nicht einfach wegdiffamieren lassen. Dass seit Jahrzehnten bekannte Journalisten wie Reichelt, Schuler, Kissler, Sportreporter-Legende Waldemar Hartmann oder jetzt Schupelius plötzlich alle “rechtsextrem” geworden sind, wird kein geistig gesunder Mensch glauben. Tatsächlich steht “Nius“ einfach für eine journalistische Qualität, die in diesem verwaisten Teil des Medienspektrums selten geworden ist.  Für das taumelnde Machtkartell ist der Wechsel von Schupelius deshalb ein weiterer schwerer Schlag. (TPL)

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