Auch fast fünf Jahre nach ihrem viel zu späten Ausscheiden aus dem Amt, liegt die schmerzfreie Ex-Kanzlerin Angela Merkel dem Steuerzahler weiterhin gnadenlos auf der Tasche – und das nicht nur durch ihre katastrophalen Fehlentscheidungen, deren Folgen gar nicht zu beziffern sind, sondern auch durch ihre persönlichen Termine, die sie sich ebenfalls von der Allgemeinheit bezahlen lässt. Eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner ergab nun, dass die Kosten, die anfielen, damit Merkel zur Propagandashow von Ex-US-Präsident Barack Obama nach Chicago reisen und dort, zusammen mit anderen Politikern und Showbusiness-Größen, an der Einweihung des Obama Presidential Center teilnehmen konnte, mit rund 12.000 Euro zu Buche schlugen. Für die An- und Abreise sowie die Übernachtung fielen 6.593,38 Euro an, hinzu kamen weitere 5.030,75 Euro „für ihre Begleitung“. Zur Rechtfertigung teilte das Kanzleramt mit, Merkel habe „anlässlich der Reise weitere nachamtliche Geschäfte wahrgenommen“. Welche dies gewesen sein sollen, wurde nicht präzisiert.
Brandner kritisierte gegenüber der „Jungen Freiheit“, es sei „den Bürgern nicht zu vermitteln“, dass Merkels Reise nach Chicago mit Steuermitteln bezahlt wurde. Es sei „weder Aufgabe deutscher Steuerzahler, Auftritte ehemaliger Bundeskanzler bei Jubelveranstaltungen im Ausland zu finanzieren, noch für eine hübsche Frisur zu sorgen“. Auch für ehemalige Amtsträger müsse „das Gebot der Sparsamkeit gelten“. Wer nicht mehr im Amt sei, brauche keine kostspieligen Auslandsreisen auf Kosten der Allgemeinheit unternehmen. Brandner will sich dafür einsetzen, „dass Steuergeld nicht für entbehrliche Auftritte ehemaliger Kanzler und deren Erscheinung ausgegeben wird, sondern dort ankommt, wo es den Bürgern tatsächlich zugutekommt“.
2,3 Millionen alleine für Amtsausstattung der Altkanzler Merkel und Scholz
Erst im April hatte eine AfD-Anfrage ergeben, dass allein zwischen Juli 2024 bis März 2026 insgesamt 64.677 Euro nur für Merkels Friseur- und Visagistenkosten anfielen. Merkels Büro beschäftigt neun, das ihres Nachfolgers Olaf Scholz acht (!) Mitarbeiter. Allein dafür kamen im vergangenen Jahr insgesamt 1,4 Millionen (!) an Personalkosten zusammen. In diesem Jahr bis Ende März bereits 408.174 Euro, was bis Jahresende hochgerechnet einen Gesamtbetrag von mindestens 1,6 Millionen Euro bedeuten würde – und dabei sind die Summen für Personenschutz, Dienstwagen und Büroräume noch gar nicht enthalten. So unverfroren und völlig abgehoben, wie Merkel dieses von ihr zugrundegerichtete Land regierte, kassiert sie auch weiterhin schamlos an: So rechnete sie zwischen Juli 2024 und März 2026 neun Reisen für 10.558,17 Euro ab, darunter ein Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris für 1.223,47 Euro und eine Preisverleihung in Tel Aviv für 3.075,64 Euro. Die Teilnahme am Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen CDU in Düsseldorf (928,76 Euro) und am Bundesparteitag in Stuttgart (532,96 Euro) ließ sie sich ebenfalls bezahlen. Für Büromitarbeiter, die Merkel und Scholz begleiteten, fielen seit Juli 2024 Reisekosten von 84.382,50 Euro an.
Insgesamt gab die Bundesregierung in den letzten zwei Jahren über 2,3 Millionen Euro für die Amtsausstattung der beiden Altkanzler Merkel und Scholz aus. Deren unverschämte Selbstbedienungsmentalität kennt also weiterhin keine Grenzen – vor allem nicht bei Merkel, die zudem nach Amtsende ein Millionenhonorar dafür kassierte, den von ihr (im übertragenen Sinn, teils auch wörtlich) zur Schlachtbank geführten Deutschen in Buchform ins Gesicht zu spucken mit ihrer zynischen Biografie namens “Freiheit“. Dennoch darf der Steuerzahler, der für Merkels katastrophales Zerstörungswerk bereits mit Billionen büßte, für ihre schamlose Selbstinszenierung und Polit-Jetsetting weiterzahlen. (TPL)






















