Der US-Forscher Roger Pielke Jr., seit Jahren einer der renommiertesten Kritiker der Klimahysterie, hat einen weiteren Mythos mit klaren Daten entlarvt – nämlich, dass durch die angebliche Klimakrise immer extremere wirtschaftliche Schäden infolge von Naturkatastrophen wie Stürme, Dürren oder Überschwemmungen entstehen würden. Dies versucht man zu belegen, indem man auf deren finanzielle Folgen verweist. Dabei wird jedoch ausgeblendet, dass diese nur deshalb so hoch ausfallen, weil in Gegenden, die früher wenig oder gar nicht bebaut waren, in den letzten Jahrzehnten Wohn- und Industriegebiete entstanden sind, deren Zerstörung, etwa durch einen Hurrikan, zwangsläufig zu höheren Kosten führen muss – aber nicht, weil die Stürme plötzlich heftiger oder häufiger wären, sondern weil sie Werte vernichten, die es früher einfach noch nicht gab. Die Daten zeigen, dass Extremwettereignisse weder zunehmen, noch dass sie größere Schäden verursachen als früher.
Pielke Jr. räumt auch mit einem der einflussreichsten Pamphlete der Klimaideologie auf. Das 2004 veröffentlichte „Stabilization Wedges“-Papier aus Princeton von 2004 behauptete, dass die Menschheit bereits über all die Technik verfüge, die erforderlich sei, um das vermeintliche Klimaproblem noch in diesem Jahrhundert zu lösen. Man müsse deshalb nur genau das tun, was seit Jahren praktiziert wird – nämlich den CO2-Ausstoss um jeden Preis und mit allen Mitteln senken, fossile Energieträger nach und nach abschaffen und die Folgen dann mit den bereits vorhandenen technischen Mitteln abfangen. Es brauche nur noch den politischen Willen, um dies umzusetzen.
Aufrechterhaltung eines längst widerlegten Popanz
Das Papier hatte einen ungeheuren Einfluss. Es wurde tausendfach rezipiert und zitiert, der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore nutzte es für seinen Propagandafilm „Eine unbequeme Wahrheit“. Der politische Wille war schnell vorhanden, die technischen Mittel, um die Folgen dieses Irrsinns umzusetzen, gibt es aber bis heute nicht und wird es nie geben; zumal die Krise, die man damit bekämpfen will, überhaupt nicht existiert. Pielke Jr. zeigt nun, dass die Entstehung des Papers maßgeblich ausgerechnet vom Ölkonzern BP beeinflusst war! Dieser finanzierte dessen Entstehung über die Princeton Carbon Mitigation Initiative. BP-Manager hatten die Metapher der „Wedges“ vorgeschlagen, Teile des Papers wurden von Ghostwritern produziert. BP verfolgte die Absicht, zu zeigen, dass fossile Energieträger weiterhin tragbar seien, wenn man sie vermindert und effektiver einsetze. Es handelte sich also um reine Propaganda, mit der alle Beteiligten ihre jeweiligen Interessen verfolgten, ohne zu ahnen, wie gegenläufig diese waren.
Die Aufrechterhaltung dieses längst und immer wieder widerlegten Popanz ist längst zum Selbstzweck geworden, weil viel zu viele Karrieren und Milliarden daran hängen. Tatsache ist, dass es keinerlei validen Beleg für eine „Klimakrise“ gibt. Sie ist eine Chimäre, die zahllosen Politikern, Lobbyisten, wenigen Konzernen und „Wissenschaftlern“ viel Geld sichert, aber keine reale Substanz hat. Der ungeheuerliche Schaden, der dadurch, vor allem in Deutschland und Europa angerichtet wurde und wird, ist jedoch sehr real und seine katastrophalen Folgen sind unumkehrbar. (TPL)






















