“Indymedia” gilt als inoffizielles Antifa-Nachrichtenportal. Auf dieser Seite gibt es alles, was es nicht geben sollte: Die Anleitung zur Gründung privater linker Schlägerclubs, peinliche Nazi-Denunzierungen oder die Rühmung für Sachbeschädigungen aller Art. Gemeinhin gilt die Internetseite als das Flaggschiff für alle Rotfaschisten, Linksextremen, Antifas und andere Demokratiefeinde. Fast schon rechtzeitig zum AfD-Parteitag in Erfurt wurde nun ein endgültiges Verbot dieses verfassungsfeindlichen Portals gefordert. Der Beschluss dazu wurde bereits bei der Innenministerkonferenz Mitte Juni im Hamburg gefasst. Weil die Seite tagtäglich dazu beiträgt, die innere Sicherheit im Land zu untergraben, sollen alsbald alle rechtlichen Mittel für ein Verbot geprüft und dann der Bundesregierung vorlegt werden.
Dabei wurde ein Verbot dieser höchst fragwürdigen Website immer wieder gefordert – durch die Beschlagnahmung der Internetseite, Löschungsaufforderungen gegenüber Hosting-Providern und dem Erlass von Netzsperren soll aber nun endgültig Nägel mit Köpfen gemacht werden, so die Hoffnung als Mutter aller Gedanken. Zudem wurde Indymedia vollkommen zu Recht als „akute Bedrohung“ bezeichnet. Vor allem im Bundesland Hessen gäbe es einen dramatischen Anstieg an linksextremen Gewalttaten, wobei Indymedia als wichtiges Portal für Propaganda und Informationen innerhalb der linken Szene angesehen wird. Unter anderem schürte man eifrig das Feuer gegen den AfD-Parteitag in Erfurt, um dort die gewaltbereite Antifa zu mobilisieren.
Linksradikale Hetze seit 25 Jahren
Auch Themen wie der angebliche Klimaschutz, die ebenso fadenscheinige Toleranz gegenüber kriminellen Ausländern und das übliche Anti-Kapitalismus-Geschwafel sind weitere beliebte Themen, mit denen man vor allem ein junges Publikum erreichen will. Auch die internationale Vernetzung, selbst mit terroristischen Ausmaßen, spielt bei Indymedia eine wichtige Rolle. Bereits im August 2017 konnte der Ableger „linksunten“ verboten werden. Mehrere Razzien und Hausdurchsuchungen folgten, wobei das Verbot über das Vereinsgesetz in die Wege geleitet wurde. Unter anderem waren die Räumlichkeiten des Senders Radio Dreyeckland in Freiburg von den polizeilichen Durchsuchungen betroffen, einem so genannten freien non-kommerziellen Radio-Projekt, wobei „linksunten“ ebenfalls gerne als Forum für gewaltbereite Autonome genutzt wurde, was unter anderem die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg bewiesen.
Bei der Konferenz in Hamburg einigten sich die Innenminister aller 16 Bundesländer auf ein Indymedia-Verbot. Das Portal existiert seit 2001 und kann von seinen Benutzern mitgestaltet werden, eine feste Redaktion gibt es nicht. Im Jahr 2021 erfolgte die Einstufung als Verdachtsfall durch den Verfassungsschutz, bereits 2020 forderte die AfD ein endgültiges Verbot. Bereits seit über zwei Jahren ist zudem die linke Denunzianten-Seite „Beobachternews“ um ihren Chefreporter Alfred Denzinger aus dem württembergischen Rudersberg nicht mehr in Betrieb. Genauere Gründe dafür sind nicht bekannt.






















