Unter den Mordopfern von Stade: Die 32-jährige Mutter, deren Mann erst vor kurzem gestorben war. Sie hinterlässt zwei Kinder im Alter von 3 und 4 Jahren (Foto:ScreenshotGofundMe)
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Zwei Kleinkinder durch Sechsfachmord von Stade zu Vollwaisen gemacht: Spendenaktion gestartet

Das Massaker von Stade, bei dem am Montag sechs Menschen in einer Mutter-Kind-Einrichtung erschossen wurden, ist eine Tragödie ungeheuren Ausmaßes – ganz besonders für zwei Kinder im Alter von vier und drei Jahren. Ihre 32-jährige Mutter ist eines der Opfer. Sie war Mitarbeiterin des Jugendamtes und wurde ermordet, als sie versuchte, einen Sorgerechtsstreit um ein drei Monate altes Baby beizulegen. Weil dies dem 45-jährigen Fatih G. nicht zusagte, griff er zur Waffe und erschoss sechs völlig unschuldige Menschen. Was den Fall noch tragischer macht, ist, dass die beiden Kinder erst Anfang Juni ihren Vater verloren haben, nun also Vollwaisen sind.

Freunde der getöteten Mutter haben nun eine Spendenaktion unter dem Titel „Zwei kleine Herzen brauchen unsere Hilfe“gestartet. „Noch ist ungewiss, wie der weitere Weg der Kinder aussehen wird. Sicher ist jedoch: Sie brauchen jetzt Unterstützung, Sicherheit und Menschen, die ihnen in dieser schweren Zeit helfen“, heißt es darin. Mit der Spendenaktion wolle man den beiden Kindern einen möglichst sicheren Start in ihre Zukunft ermöglichen. Die Spenden sollen für ihre Versorgung, Betreuung, Bildung, mögliche therapeutische Unterstützung sowie für anfallende Kosten rund um die Beerdigung und die Folgen dieses schweren Verlustes verwendet werden. Jede noch so kleine Spende sei ein Zeichen der Hoffnung und zeige den Kindern, dass sie nicht allein seien. Die ermordete Mutter wird als außergewöhnliche Frau, starke Persönlichkeit und ein Mensch mit unglaublich großem Herzen beschrieben, der sich selbstlos, warmherzig und mit voller Hingabe für Menschen eingesetzt habe, die Hilfe brauchten. Auch in ihrer Arbeit als Mitarbeiterin des Jugendamtes habe das Wohl von Kindern und Familien für sie an erster Stelle gestanden.

Täter pädokriminell und auf der Flucht – deutsche Behörden hatten angeblich keine Ahnung

Die Aktion stößt bislang auf große Resonanz. Bis zum frühen Samstagmorgen kamen bereits über 728.000 Euro zusammen. Dies zeigt, wie vielen Menschen diese Tragödie ans Herz geht. Inzwischen gibt es immer neue Enthüllungen, die zeigen, wie absolut unnötig und vermeidbar diese bestialische Untat war. Gegen den mutmaßlichen Täter Fatih G.wurde bereits in der Türkei unter anderem wegen des Verdachts eines schweren Sexualdelikts 2007 und wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs der eigenen Tochter 2022 ermittelt. Schon bevor er seine Tochter missbraucht haben soll, saß er 2021 wegen eines anderen Delikts in Untersuchungshaft, brach jedoch aus dem Gefängnis aus und ist seitdem auf der Flucht. In der Türkei wird nach wie vor nach ihm gefahndet. In Deutschland wusste man dies aber nicht, und obwohl er den Behörden auch hierzulande bereits als aggressiv bekannt war, durfte er sich frei bewegen.

Er erhielt Unterstützung durch die Migrationslobby und den niedersächsischen SPD-Filz. Inzwischen wird gegen ihn, die Mutter seiner dreijährigen Tochter und eine 65-jährige Frau, die das Fluchtauto fuhr, wegen Mordes ermittelt. Sechs Menschen mussten dieses abermalige multiple deutsche Staatsversagen mit ihrem Leben bezahlen, und zwei kleine Kinder stehen nun ohne Eltern da. (TPL)

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