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Heuchlerische Trauerfeiern nach Stade – doch der Sumpf aus SPD und Migrationslobby bleibt verborgen

In Stade finden stille Trauermärsche und Gedenkveranstaltungen statt. Hunderte Menschen gedenken der sechs Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung, die am 29. Juni 2026 erschossen wurden. Die Öffentlichkeit ist betroffen, Ministerpräsident Olaf Lies spricht von „Astonishment“ und Einigkeit in der Trauer. Soweit okay, richtig und menschlich; doch da gibt’s auch noch den üblichen Elefanten im Raum. Denn parallel dazu verschweigen oder marginalisieren die meisten etablierten Medien wieder einmal die entscheidenden Hintergründe und Zusammenhänge: Den hier geht es nicht nur um ein „persönliches Drama“ oder einen „Sorgerechtsstreit“. Es geht um einen vorbelasteten Täter, eine NGO-Mitarbeiterin als Fluchtwagenfahrerin und Verbindungen in die höchsten Kreise der Migrationspolitik.

Der mutmaßliche Täter, der 45-jährige Fatih G. (auch Fatih Khan Gazioglu), ist türkischer Staatsbürger, in Deutschland geboren. Er hat nach Recherchen eine Vorgeschichte schwerer Sexualdelikte gegen Minderjährige, war in der Türkei polizeilich gesucht und aus dem Gefängnis geflohen. Trotzdem lebte er hier unbehelligt, forderte Familiennachzug und hatte Zugang zu einem sensiblen Hilfeplan-Gespräch in der Einrichtung. Dort erschoss er sechs Menschen – Mitarbeiter des Jugendamts und der Jugendhilfe. Zwei Kinder wurden zu Waisen.

Die abgründigen Strukturen werden verschwiegen

Nach der Tat flüchtete er in einem Mercedes GLE Coupé. Am Steuer saß eine 65-jährige Frau: Sylvia S. Sie ist keine zufällige Bekannte. Sie arbeitet als Beraterin beim „Verband binationaler Familien und Partnerschaften“ (Regionalstelle Bremen) – einer NGO, die zu Familiennachzug, Aufenthaltsrecht und binationalen Partnerschaften berät und aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ mit Steuergeldern gefördert wird. Drei Tage vor der Tat hatte sie einen 20-seitigen Brief an Medien verschickt, in dem sie den späteren Täter vehement verteidigte und von „Missverständnissen“ sprach. Sie bezeichnete sich als Patentante des betroffenen Babys. Sylvia S. ist die Schwiegermutter von Deniz Kurku, SPD-Landtagsabgeordneter und niedersächsischer Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe. Kurku selbst räumte die familiäre Verbindung erst ein, nachdem Medien nachfragten. Die Frau wurde nach der Festnahme zunächst wieder freigelassen; gegen sie wird ermittelt.

Diese Verbindungen – staatlich finanzierte Migrations-NGO, enge familiäre und politische Nähe zu einem SPD-Migrationspolitiker, eine Beraterin, die den Täter aktiv unterstützte und verteidigte – bilden einen Sumpf, den viele Medien nur zögerlich oder gar nicht beleuchten. Stattdessen bleibt es bei Betroffenheit, stillen Märschen und der Betonung, dass „der Hintergrund ein Sorgerechtsstreit“ sei. Die tieferen Fragen nach Systemversagen, nach der Rolle von Lobbystrukturen bei hochriskanten Fällen, nach möglicher Täter-Opfer-Umkehr in der Beratung und nach politischer Verantwortung werden weitgehend ausgespart.Die deutsche Öffentlichkeit erfährt aus öffentlich-rechtlichen Sendern und großen Zeitungen vor allem von der Trauer. Die Abgründe – ein vorbestrafter Sexualstraftäter mit ungehindertem Zugang zu sensiblen Einrichtungen, eine NGO-Mitarbeiterin mit SPD-Familienbanden am Steuer des Fluchtwagens, staatliche Fördergelder für genau solche Strukturen – bleiben weitgehend im Dunkeln. Das ist keine zufällige Lücke. Es ist ein Muster: Solange es um Migration, Integration und den Einfluss entsprechender Lobbys geht, wird selektiv berichtet. Die Trauerfeiern finden statt. Die notwendige schonungslose Aufklärung der Verstrickungen findet nicht statt. (TPL)

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