Sie Untertan, Sie!
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Merz: Klappe halten und wegtreten, ihr pöbelnden Untertanen

EKLAT! Die CDU veranstaltet ihren Parteitag in NRW exakt 100 Jahre nach dem Parteitag der NSDAP am 04. Juli 1926! Medien sind erschüttert und berichten landesweit…

Wer nichts vorzuweisen hat und das nicht zugeben will. Wer weiß, dass er auf ganzer Linie versagt hat und das nicht zugeben will – der schlägt um sich, beleidigt andere Leute, nur um vor sich abzulenken.

Ein billiges, durchschaubares Manöver.

Friedrich Merz ist ein Meister dieser Ablenkungsmanöver. Auf dem CDU-Landesparteitag in NRW pöbelte der Kanzler vom Rednerpult: „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, empörte Berufskritiker – wegtreten!“ Offensichtlich geistig weggetreten hat er mal wieder um sich getreten. Natürlich großer Applaus im Saal der Parteisoldaten. Draußen auf X und in der Realität herrscht dagegen blanke Fassungslosigkeit. Und das zu Recht. Was für eine himmelschreiende Arroganz. Bürger, die nach Jahren von Ampel-Chaos, Inflation, Energiekrise, offenen Grenzen und maroden Sozialsystemen berechtigte Zweifel an Merz’ Reformpaket äußern, werden als Jammerlappen abgestempelt.
Wer die Attest-Regelung, die Belastungen oder den fehlenden großen Wurf kritisiert, ist plötzlich ein „Berufskritiker“. So spricht kein Staatsmann, der das Land einen will. So spricht jemand, der Kritik nicht erträgt und den Spiegel nicht mehr erträgt.Die Reaktionen auf X sprechen Bände: Tausende fühlen sich persönlich beleidigt – und das nicht ohne Grund. Merz, der Multimillionär, predigt „Zuversicht und Optimismus“, während viele Bürger jeden Monat rechnen müssen, ob das Geld für Miete, Strom und Lebensmittel reicht. Er fordert mehr Leistung, mehr Einsatz, mehr „an die Grenzen gehen“ – und schiebt gleichzeitig jede Gegenstimme als defätistisch beiseite. Das ist keine Führung, das ist Abschottung. Das ist der Elfenbeinturm, aus dem heraus man das eigene Volk nicht mehr hört, sondern nur noch diszipliniert.Besonders perfide: Dieselbe Union, die jahrelang in der Opposition jede Ampel-Maßnahme als Zumutung gebrandmarkt hat, verlangt jetzt Wohlwollen und Schweigen. Kritik war gestern Waffe, heute plötzlich Verrat.
Wer so mit den eigenen Wählern umgeht, der darf sich nicht wundern, wenn die Zustimmung weiter in den Keller rauscht. Merz wundert sich offenbar, warum seine Umfragewerte mau sind. Die Antwort steht in seiner eigenen Rede: Weil er die Menschen, die ihm die Macht gegeben haben, als Nörgler abkanzelt.Deutschland braucht keinen Kanzler, der Kritiker „wegtreten“ lässt wie Rekruten auf dem Kasernenhof. Es braucht jemanden, der zuhört, Fehler eingesteht und echte Lösungen liefert – statt mit Phrasen und Beleidigungen um sich zu werfen.
Merz’ Auftritt war kein Zeichen von Stärke. Er war ein Offenbarungseid: Die CDU hat den Draht zum Volk verloren und versucht, das mit autoritärer Rhetorik zu kaschieren. Wegtreten sollte nicht das kritische Bürgertum, Herr Merz. Wegtreten sollten die, die seit Jahren dieselben alten Rezepte servieren und sich wundern, dass es nicht mehr schmeckt. also Sie: Abtreten und wegtreten. Die Deutschen sind kein Volk von Nörglern. Sie sind ein Volk, das langsam, aber sicher die Schnauze voll hat von Politikern, die ihre Sorgen als Charakterschwäche abtun. Und das zu Recht.
Und das hier ist das Ergebnis:
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