Die Türkei hat kein Bock auf Regenbogenkreuzfahrten (Symbolbild:Grok)
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Während Deutschland zum transqueeren Irrenhaus mutiert: Türkei verweigert LGBTQ-Kreuzfahrtschiff das Anlegen

Wer wieder einmal sehen will, wie die Länder, aus denen Millionen Menschen nach Deutschland kommen, um dann hier als Inbegriff einer bunten “Vielfalt” gefeiert zu werden, zu den ideologischen Leitbildern unseres Linksstaats stehen, dem mag dieser Fall die Augen öffnen: Die türkischen Behörden haben einem Kreuzfahrtschiff, das für Reisende aus der LGBTQ-Community gechartert wurde, die Einfahrt in ihre Häfen untersagt. Das Schiff „Scarlet Lady“ der Reederei Virgin Voyages sollte am 7. Juli 2026 im westtürkischen Kuşadası sowie in Istanbul anlegen. Die Organisatoren mussten die Route daraufhin ändern und steuern stattdessen Häfen in Ägypten und auf der griechischen Insel Kreta an. Die Entscheidung kam vom Gouverneursamt der Provinz Aydın. In einer öffentlichen Mitteilung hieß es, es komme „absolut nicht infrage“, dass das Schiff anlege. Begründet wurde dies mit Verhaltensweisen, die „mit der Struktur unserer Gesellschaft und unseren moralischen Werten unvereinbar“ seien.

Das Schiff war von der US-Firma Atlantis Events gechartert worden, die seit über 35 Jahren Reisen für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und queere Menschen anbietet. Es handelt sich nach Angaben des Unternehmens um das erste Mal in seiner Geschichte, dass eine Anlegegenehmigung aufgrund der Identität der Passagiere verweigert wurde. An Bord sollten rund 1.000 bis 1.900 Gäste, überwiegend aus den USA, reisen.Zusätzlich ordneten die Behörden in Istanbul die Schließung eines Lokals im Bezirk Beyoğlu an, das mit der Vorbereitung des Aufenthalts in Verbindung gebracht worden war.

Schock für deutsche Moralimperialisten

Die beteiligten Organisatoren reagierten überrascht. Der CEO von Atlantis Events, Rich Campbell, bezeichnete den Schritt als unerwartet. Die Broadway-Schauspielerin Patti LuPone, die als Gastperformerin auf der Kreuzfahrt vorgesehen war, äußerte öffentlich Empörung. Sie kündigte an, trotz der Umleitung an Bord zu bleiben und für die Reisenden aufzutreten.

Die Affäre ist wenig überraschend, angesichts der zunehmend konservativen Haltung der türkischen Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Homosexualität ist in der Türkei zwar verfassungsrechtlich nicht verboten, dennoch werden seit 2015 Pride-Veranstaltungen und öffentliche Zusammenkünfte der LGBTQ-Community regelmäßig mit Verweis auf Sicherheits- und Ordnungsgründe verboten oder polizeilich aufgelöst. Regierungsnahe Medien begrüßten die Ablehnung des Kreuzfahrtschiffs als konsequenten Schutz der eigenen Werte. Für die betroffenen Reisenden bedeutet die Entscheidung eine kurzfristige Änderung der Reiseroute, doch die Kreuzfahrt selbst wird fortgesetzt. Die linkswoke Lobby entrüstet sich und betont, dass die türkische Tourismusbranche angeblich “Millioneneinnahmen aus einem hochwertigen Segment” verliere durch die Anlegeverweigeurng. Allerdings zeigt sich auch wieder einmal die bemerkenswerte Intoleranz des deutschen dekadenten Moralimperialismus, der sich über Traditionen und Sittenvorstellungen im Ausland ebenso ignorant hinwegsetzen will, wie er dies bereits in Deutschland geschafft hat. (TPL)

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