Nachdem auch das jüngste groß angekündigte „Reformpaket“ seiner Regierung sich als Luftnummer erwiesen hat, die hinter allem rhetorischen Getöse doch wieder nur zur Mehrbelastung aller führt, aber an keinem einzigen der wirklichen Missstände im Land ansetzt, frönt Lügenkanzler Friedrich Merz wieder einmal seiner Lieblingsbeschäftigung – nämlich der Beschimpfung des eigenen Volkes, das einfach nicht begreift, welche Großleistungen er und sein Kabinett erbringen. „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, empörte Berufskritiker: Wegtreten!”, befahl er auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU in Düsseldorf mit der üblichen, von ihm gewohnten Dünnhäutigkeit und Arroganz – wobei nicht ganz klar ist, ob das Verb hier transitiv oder intransitiv gemeint war; man könnte es auch als Kommando für die Antifa-Bodentrupen lesen, zumal genau dies am selben Datum zum Nachteil von “Apollo“-Reportern tatsächlich passierte – durch Linksfaschisten in Erfurt. Doch selbst wenn Merz damit (zu seinen Gunsten anzunehmen) “nur“ die Bedeutung eines militärischen Appells gemeint haben sollte, wäre die Wortwahl skandalös.
„Die besten Jahre Deutschlands liegen nicht hinter uns. Es liegen, wenn wir es richtig machen, sehr gute Jahre vor uns“, prophezeite Merz. Die Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik sei „nicht auserzählt“. Genau dieses „Wenn wir es richtig machen“ ist jedoch das Problem. Diese Regierung macht es nicht richtig.
Autoritäres Abbügeln
Sie geht keines der wahren Probleme des Landes an. Weder gibt es einen Stopp der Massenmigration, noch die überfällige Abschiebeoffensive, noch wird ein Wiedereinstieg in die Atomenergie vorbereitet, noch gibt es Bemühungen, den EU-Klimawahnsinn wie etwa die CO2-Bepreisung zu stoppen. Alles andere ist bloße Kosmetik und Handlungssimulation. Weil die Menschen dies wissen, belegt Merz sie mit einer solchen Kanonade aus Herabsetzungen. Es ist typisch für untergehende Regime, dass sie sich in solche Beschimpfungen von Kritikern flüchten, weil sie in der Realität nichts Positives mehr zustande bringen.
Merz bügelt die berechtigten Hinweise darauf, dass er nicht hält, was er verspricht, autoritär ab und fordert die lästigen Miesmacher und Defaitisten auf, endlich wegzutreten, damit er in Ruhe weiterwurschteln und sich ungestört in seiner realitätsfernen Blase tummeln kann. Keiner seiner Vorgänger ließ sich zu solchen Entgleisungen herab. Solche Aussagen, die ja auch wahrlich nicht zum ersten Mal von Merz kommen, sind eines Bundeskanzlers unwürdig. Sie zeigen abermals, dass ihm jede Souveränität und menschliche Größe fehlen. Sie sind die Bankrotterklärung eines pathologischen Lügners, der sich selbst in Rekordzeit um jeden Rückhalt gebracht hat und sorgen nur dafür, dass die mickrigen Reste seiner Reputation sich nur noch schneller auflösen. (TPL)






















