Während den Bürger von diesem Ausbeuterstaat jede nennenswerte finanzielle Entlastung vorenthalten wird, pumpt dieser in den nächsten Jahren rund 30 Prozent es gesamten Bundeshaushalts in die Aufrüstung seiner desolaten Armee. In den kommenden vier Jahren sollen 607 Milliarden Euro in die Verteidigung investiert werden, allein im Jahr 2030 würden die Militärausgaben 183 Milliarden Euro betragen. Während des Kalten Krieges, als die reale Gefahr eines sowjetischen Angriffs auf die NATO in Europa bestand, betrugen die deutschen Verteidigungsausgaben in den 70er- und 80er-Jahren rund 20 Prozent des Gesamthaushalts, nach dem Mauervorfall sogar nur noch die Hälfte.
Nachdem man die heimische Wirtschaft über Jahre durch den Klimawahnsinn systematisch ruiniert hat, schafft man nun eine Scheinblüte durch eine fieberhafte Militarisierung. „Kanonen statt Butter“ ist die Doktrin dieser Regierung. Über die Hälfte der Nettokreditaufnahme -sprich: Schulden- in Höhe von 203,7 Milliarden Euro, entfällt auf die Bundeswehr, der Anteil der für die Verteidigung genutzten Kredite steigt bis 2030 auf 70 Prozent. Es ist für Friedenszeiten beispiellos, dass mehr als zwei Drittel der Verschuldungskapazität ins Militär fließen. Inzwischen gehen das Gesundheits- und Rentensystem sowie die Infrastruktur vor die Hunde – und das alles aufgrund der Mär, dass spätestens 2029 ein russischer Großangriff drohe. In Wahrheit ist dies ein reines Propagandamärchen, das diese völlig exorbitanten Ausgaben rechtfertigen soll. Erst kürzlich hatte ausgerechnet Alexus Grynkewich, ein US-General und oberster NATO-Kommandeur in Europa, auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin klargestellt, dass Russland „keinen Konflikt“ suche. Er beobachte die Geheimdienstlage sehr genau, und Russland verstehe, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei und über militärische Vorteile verfüge. Deshalb werde es das Risiko eines Angriffs auf Bündnisstaaten nicht eingehen, so Grynkewich weiter.
Goldgräberstimmung in der Rüstungsindustrie
Doch solche realistischen Einschätzungen werden in Berlin geflissentlich überhört. Dort braucht man den lächerlichen Russen-Popanz, um vom eigenen verbrecherischen Totalversagen abzulenken. Zugleich kann man immer mehr Schulden aufnehmen, die monströsen Zinsen können dann auch noch die nächsten Generationen übernehmen. Steuersenkungen und andere Lockerungen des staatlichen Würgegriffs sind ausgeschlossen. Beim Rüstungskonzern Rheinmetall herrscht weiter Goldgräberstimmung: Ende 2017 erreichte das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte die Marke von 100 Euro je Aktie, im Februar 2025 waren es dann schon über 1.000 Euro, am 3. Oktober 2025 kam sie auf das bisherige Allzeithoch von fast 2.000 Euro. Der Umsatz stieg von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 9,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, für dieses Jahr peilt man zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro an. Der Auftragsbestand stieg von 56,9 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 63,8 Milliarden Euro zum Jahresende 2025.
Dubiose Pharmakonzerne die dank einer staatlich ausgerufenen „Pandemie“ in Rekordzeit Milliarden scheffeln und Rüstungskonzerne, die von der staatlich geschürten Kriegsangst profitieren – dies sind die letzten Wachstumsbranchen in diesem Land. Die reale Wirtschaft geht inzwischen unaufhaltsam den Bach hinunter. Hier lohnt sich zur Abwechslung tatsächlich einmal ein vergleichender Blick in die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts: 1933 wurden noch vier Prozent des Haushalts in Militär investiert, im Jahr darauf 18 Prozent und 1938 waren es dann schon rund 50 Prozent. Dazu hört man allerdings nichts von denen, die sonst den ganzen Tag die Rückkehr der Nazis herbeischreien, denn der Russenhass und die Nibelungentreue zur Ukraine gehören zu den offiziellen Dogmen „unsererDemokratie“. Auch hier wird die Zukunft dieses Landes von einer völlig verantwortungslosen Kaste von Hasardeuren zerstört. (TPL)






















