Die Mainstream-Journaille gerät durch freie Medien immer mehr in die Defensive. Millionen von Menschen informieren sich längst auf alternativen Plattformen und Podcasts und meiden das Propagandakartell aus ARD, ZDF, „Spiegel“, „Zeit“ und Co. das sich in den letzten Jahren darauf verlegt hat, die Menschen nicht mehr zu informieren, sondern zu erziehen, zu bevormunden und zu kriminalisieren. Darauf versuchen manche nun damit zu reagieren, dass sie eigene Podcasts starten. Dazu gehören etwa die postklimakterische Frustbeule und Ex-„Spiegel“-Hetzerin Melanie Amann, aber auch Eva Quadbeck, die Chefredakteurin des SPD-nahen „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND), die zusammen mit ihren Kollegen Kristina Dunz und Stephan Lamby mit dem neuen Podcast „Wenn Sie wüssten“ begannen. Gleich mit der ersten Folge wollten sie eine saftige “Skandal-Geschichte“ präsentieren, die sie angeblich aufgedeckt hatten – und fuhren damit eine epochale Blamage ein. Dabei ging es um die Behauptung, Mathias Döpfner, der Chef des Springer-Verlages, habe Bundeskanzler Friedrich Merz in einem persönlichen Gespräch im Kanzleramt dazu gedrängt, die Brandmauer aufzugeben. Nur über meine Leiche“, soll Merz darauf entgegnet haben, womit Döpfner wiederum prophezeit habe: „Das werden Sie noch bereuen“. Dieses Seifenopfer-Szenario wurde als große Polit-Sensation verkauft.
Springer-Journalisten von „Welt“ und „Bild“ würden Merz dazu drängen, eine Zusammenarbeit in Erwägung zu ziehen, wurde behauptet. „Einige Medien und prominente Journalisten“ würden den Kanzler „bereits seit Monaten unter Druck“ setzen, damit dieser „seine bisher so strikte Ablehnung“ der AfD aufgebe, sagte Lamby. Zwar habe man keine gesicherten Informationen aus erster Hand, allerdings mit „gut informierten Personen“ gesprochen. „Was wir wissen und hier berichten, beruht also auf Sekundärquellen und Indizien“, vermeldete Quadbeck. Springer hatte die Darstellung sofort schärfstens dementiert, von einer „Lüge“ gesprochen und eine SMS veröffentlicht, die belegen soll, dass die angeblichen Zitate bereits Ende 2025 in Berliner Politikkreisen kursierten. Es handele sich um eine „lange geplante und gezielt betriebene Rufmordkampagne“ gegen Döpfner. Auch die Bundesregierung hatte den Behauptungen widersprochen. Regierungssprecher Stefan Kornelius bestätigte zwar ein Gespräch zwischen Merz und Döpfner „in diesem Frühjahr“, dessen Wiedergabe im Podcast sei jedoch „nicht korrekt“.
Projekt besser gleich beerdigen
Zunächst versuchte man daraufhin beim „RND“, sich auf die übliche Weise – ganz nach ÖRR-Manier –aus der Affäre zu ziehen. Zitate seien „zeitlich falsch zugeordnet“ worden, hieß es. Am Samstag kam man dann aber nicht mehr um das Eingeständnis herum, dass das Ganze nichts als eine Ente war. „Wir hätten den Verdacht, Merz und Döpfner hätten sich wörtlich so geäußert, wie in unserem Podcast gesendet, nicht verbreiten dürfen“, wurde mitgeteilt. Und weiter: „Das Döpfner zugeschriebene Zitat war zudem Grundlage dafür, dass wir gemutmaßt haben, es könne eine Bedrohung von Döpfner gegen Merz gegeben haben. Auch die Mutmaßungen hätten wir nicht anstellen dürfen. Diesen Fehler bedauern wir“. In der nächsten Podcast-Folge am morgigen Dienstag werde man „die Richtigstellung zu den Zitaten verbreiten“, wurde angekündigt. Das RND beharrt nur noch auf der Feststellung, dass das Treffen zwischen Merz und Döpfner stattgefunden und dabei Uneinigkeit über die Brandmauer bestanden habe. Allerdings räumte man ein, dass sich die im Podcast verbreiteten wörtlichen Zitate auch nach weiteren Recherchen nicht belegen ließen.
Der Vorfall ist ein derartiger Offenbarungseid, dass man sich die zweite Folge des Podcasts besser komplett sparen und das Projekt beenden sollte. Ohne jeglichen Beleg wurde eine theaterreife Auseinandersetzung zwischen Merz und Döpfner herbeigeraunt, die bestenfalls auf Hörensagen beruhte. Damit sollte offenbar der Eindruck vermittelt werden, die in linken Kreisen ohnehin seit eh und je verhasste „Springer-Presse“ beeinflusse die Politik, indem sie heimlich an einer Normalisierung der AfD arbeite und damit natürlich an der Errichtung des Vierten Reiches. So denkt es in dem Milieu, an das der Podcast sich richtet, und genau diese Hysterie sollte bedient werden. Tagelang versuchte man, den Skandal kleinzureden, bis man endlich zugeben musste, dass diese Räuberpistole nicht die geringste Substanz hatte. Damit dürfte der Ruf der Sendung immerhin bereits ruiniert sein, bevor sie richtig in Fahrt kommen sollte, und die kritische Öffentlichkeit dürfte sich erneut in ihrer Ansicht über den völlig verkommenen Mainstream-Journalismus bestätigt sehen. (TPL)






















