Inzwischen ist es kaum noch möglich, den Überblick über die ständigen journalistischen Totalausfälle der ZDF-Agitatorin Dunja Hayali zu behalten. Worauf man sich jedoch verlassen kann, ist ihre grenzenlose Selbstgefälligkeit. Die inzwischen im Netz viral gegangene, viel beachtete infame Interview-Simulation Hayalis mit Alice Weidel, in der Hayali der gerade auf dem Erfurter Parteitag mit riesiger Mehrheit in ihrem Amt als Parteichefin bestätigten Weidel einen “Machtverlust” innerhalb der Partei und der AfD “Rechtsextremismis unterstellte, die Gewaltexzesse des linken Mobs kleinredete, der Erfurt ins Chaos stürzte, um den Parteitag zu verhindern und auch sonst alles tat, um die Dinge wieder einmal auf den Kopf zu stellen, markier einen neuen Tiefpunkt dieser ZDF-Aktivistin. Fast neun Minuten zog sich diese Folter für den Zuschauer hin, in der Hayali zum x-ten Mal nicht einmal den Anschein journalistischer Neutralität zu wahren versuchte und Weidel regelrecht ins Kreuzverhör nahm
„Sie haben natürlich das Recht und die Pflicht, diesen Parteitag abzuhalten“, erklärte sie großzügig. Demonstrationen seien erlaubt, Blockaden nicht, dagegen hätten sich auch Politiker anderer Parteien ausgesprochen – „also die Opferrolle gerne ein anderes Mal“, sagte sie mit unerträglicher Arroganz. Hayali erweckte den Eindruck, dass das, was der linke Mob in Erfurt angerichtet hat, unter anderem die brutale Attacke auf drei Reporter von „Apollo News“, eine unbedeutende Randnotiz sei, die von der AfD künstlich aufgebauscht werde. Weidel setzte sich gegen diese Kaskade aus Spitzfindigkeiten, Lügen und Unterstellungen nach Kräften zur Wehr. „Ihr Beitrag und Ihre Art der Fragestellung sind absolut unseriös, und das begreifen auch immer mehr Zuschauer Ihrer Sendung“, stellte sie zu Recht fest.
Dummdreistigkeit sondergleichen
Das alles ficht Hayali aber natürlich nicht an: Nun fühlte sie sich zu einer Erwiderung bemüßigt: Auf Instagram drehte sie den Spieß – wieder einmal – um und inszenierte sich selbst als verfolgte Unschuld. „Ich würde mir nur einfach wünschen, dass wir anders miteinander umgehen. Mit Respekt und Anstand. Dass man versucht, Fragen zu beantworten, denn das ist ja unser Job: Fragen zu stellen, und zwar auch unbequeme Fragen – den sogenannten und viel zitierten Finger in die Wunde legen. Und das werden wir, ehrlich gesagt, auch nicht sein lassen. Also das können sich die Leute, die das von uns erwarten oder sagen, ‚Äh, das geht ja immer nur in die eine Richtung‘, das können sie sich, ehrlich gesagt, abschminken“, heuchelte Hayali. Dieses verlogen-salbungsvolle Gefasel ist typisch für Hayali und die ganze Art, wie das ZDF mit der Kritik an seinen permanenten journalistischen Offenbarungseiden umgeht – nämlich, indem es einfach so tut, als würde man seinem Programmauftrag mit vorbildlicher Objektivität nachkommen, „unbequeme Fragen“ stellen und dafür völlig zu Unrecht von irgendwelchen verbohrten Demokratiefeinden angegangen.
Es ist eine Dummdreistigkeit sondergleichen, wie der zur reinen linken Agitprop-Maschine verkommene Sender sich als Leuchtfeuer des Journalismus darstellt, obwohl immer mehr Menschen erkennen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist und sich angewidert davon abwenden. Hayali genießt offensichtlich völlige Narrenfreiheit für ihr Tun und glaubt den Unsinn, den sie verzapft auch noch tatsächlich. Das alles ändert nichts daran, dass der ÖRR ausgespielt hat. Solche agitatorischen Pseudo-Interviews wie mit Weidel tragen nur dazu bei, dass immer mehr Zwangsgebührenzahlern die Augen aufgehen.






















