Berlins Regierender Skandal-BM Kai Wegner bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Lügen haben nicht nur kurze Beine, sondern auch Tennisarme... (Symbolbild:ScreenshotFacebook)
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Neue Wegner-Lügen rund um den Stromausfall von Januar – aber Berlins CDU setzt weiter auf den Katastrophenbürgermeister

Das Versagen des Regierenden CDU-Bürgermeister Kai Wegner während des Stromausfalls in Berlin Anfang Januar und die Lügen, die er darüber verbreitete, nehmen immer ungeheuerlichere Ausmaße an. Der „Tagesspiegel“ erzwang nun gerichtlich Auskünfte der Senatskanzlei zu Wegners dienstlicher Kommunikation am 3. Januar, dem ersten Tag des Blackouts. Daraus geht eindeutig hervor, dass er am Morgen des Stromausfalls, anders als zuvor behauptet, mit niemandem dienstlich telefoniert hat. Vor 12:45 Uhr sei kein Telefonat geführt worden, erklärte die Senatskanzlei. Vielmehr habe der Austausch per Textnachrichten stattgefunden. Um 12 Uhr 45 telefonierte Wegner dann mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey.

Damit ist Wegner erneut als Lügner entlarvt. In einem Interview mit „Welt TV“ am 7. Januar hatte er erklärt: „Ich habe in der Tat um 8 Uhr 8 begonnen, die Telefonate zu führen“. Zudem hatte er behauptet, sich den ganzen Tag „zu Hause eingeschlossen“ und per Telefon koordiniert zu haben. Später wurde bekannt, dass er mittags Tennis spielen war. Dies rechtfertigte er dann damit, er habe von vielen Telefonaten, unter anderem mit der Bundesregierung, den „Kopf freikriegen“ wollen. Doch auch das war gelogen. Die Kontakte Wegners mit Stromnetz Berlin sowie mit dem Bundeskanzleramt und dem Bundesinnenminister fanden später am Tag, teilweise erst am Abend statt. Auf Anfrage des „Tagesspiegels“, ob es zutrifft, dass Wegner bis zum Gespräch mit Giffey am Mittag „im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Stromausfall kein einziges mündliches Telefonat geführt hat“, bestritt die Senatskanzlei dies im März. Nun ist erwiesen, dass auch dies falsch war.

Tennis, Lügen, Arroganz

Wegner hat zu den Ereignissen am 3. Januar inzwischen mehrfach und nachweislich gelogen – und das nicht nur gegenüber der Öffentlichkeit, sondern sogar noch gegenüber der eigenen Senatskanzlei. Es steht nun zweifelsfrei fest, dass er an dem Tag, an dem ein Anschlag von linksradikalen Klimafanatikern rund 45.000 Berliner bei eisigen Temperaturen von der Stromversorgung abschnitt, lediglich ein paar Textnachrichten verschickte, mittags ein Telefonat mit seiner Wirtschaftssenatorin führte, dann eine Stunde Tennis spielte und wieder in seine Wohnung zurückkehrte, wo er dann im weiteren Tagesverlauf noch weitere Telefonate führte. Das war das Verhalten eines Regierungschefs in einer akuten Notsituation in seiner Stadt, während der zehntausende Menschen nicht mehr ein noch aus wussten.

Anstatt sich an der Spitze des Krisenstabes zu stellen, den Bürgern Mut zuzusprechen und zumindest den Eindruck zu erwecken, dass ihn ihr Schicksal interessiert, verließ der „Regierende Bürgermeister“ der deutschen Hauptstadt seine Wohnung nur zum Tennisspielen und log monatelang nach Strich und Faden darüber. Es ist ein in seiner Verantwortungslosigkeit beispielloses und geradezu kriminelles Totalversagen, das sich hier offenbart. Wegner müsste allerspätestens nach diesen Enthüllungen umgehend zurücktreten und juristisch belangt werden. Doch obwohl das alles seit Monaten klar ist, wählte die Berliner CDU ihn letzten Monat mit 92,6 Prozent (!) zum Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September. Dies offenbart dann auch noch den völligen moralischen und politischen Bankrott dieser Partei, die ihres Vorsitzenden wahrlich würdig ist. Wegner ist das krasseste Sinnbild für die absolute Verkommenheit der deutschen Politkaste. (TPL)

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