Das RKI und die Medien verlieren sich mal wieder im Klimafieber, kaum dass es mal ein paar heiße Tage gibt. Rund “5.100 Todesfälle durch die Hitzewelle im Juni 2026” behauptet das RKI; solche Zahlen sind natürlich nur durch willkürliche Veränderungen der Begriffsdefinition “Hitzetote“ erklärbar, da bis vor wenigen Jahren selbst südeuropäische Länder in heißen Sommern nur einige hundert – dann reale – Hitzetote vermeldeten. Dass es in Deutschland tausende in nur einem Monat sein sollen, erklärt sich mit denselben Tricks, mit denen man vor sechs Jahren die (später durch keinerlei Übersterblichkeit belegten) “Corona-Toten“ ermittelte: Man müsste hier gewissermaßen auch analog zu Sars-CoV2 von “an und mit“ Hitze Verstorbenen reden. Allein in der extrem heißen Woche vom 22. bis 28. Juni mit Rekordwerten über 40 Grad sollen es etwa 4.300 „hitzebedingte Sterbefälle“ gewesen sein – mehr als in ganzen Vorjahren wie 2023–2025, so das RKI, das damit zeigt, dass es nichts begriffen und nichts gelernt hat. Die Garantenstellung als scheinbar wissenschaftlich-seriöse Institution der Oberen Bundesbehörde wird damit ein weiteres Mal schamlos zur Irreführung der Bevölkerung missbraucht. Das RKI macht sich zum nützlichen Idioten der Klima-Alarmisten. Prompt greifen Grünen-Politiker wie Lisa Badum die Zahlen auf und nennt sie „erschütternd“, weil sie zeigten, dass die „Klimakrise“ eine „tödliche Realität“ sei. Greenpeace spricht vom „stillen Killer“ und fordert – na was wohl – mehr Klimaschutz, Begrünung, Bevormundung.
So wie damals Behörden und Medien Tote „mit“ positivem Test als Corona-Tote – oft bei alten, multimorbiden Menschen, bei denen die eigentliche Todesursache etwas anderes war – und so Zahlen generierte, die dann als politisches Druckmittel für Lockdowns und Impfkampagnen dienten, werden hier wieder dubiose “modellierte Schätzungen” geliefert, die Medien und Politik für die Klimapolitik instrumentalisieren können. Das Institut verwendet diesmal allerdings kein Totenschein-Verfahren – denn Hitze steht darin selten als primäre Todesursache. Stattdessen geht man besonders trickreich vor und kombiniert es aus wöchentlichen Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamts mit Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes. Ab einer bundesweiten Wochenmitteltemperatur von etwa 20 °C steigt die Mortalität statistisch; nichts Ungewöhnliches, vor allem in einem Land, das zwar Geld für Hitzeschutzbeauftragte, aber nicht für Klimaanlagen in Kliniken und Altersheimen hat. Das RKI-Modell wurde kalibriert an Daten 2016–2025 und berechnet den „Überschuss“ an Toten schlicht als “hitzebedingt” – auch wenn es sich um ganz andere Ursachen (etwa Impfschäden?) handeln könnte.
Kälte wesentlich gefährlicher und tödlicher als Hitze
Dass allerdings alte Menschen im Sommer eher wegen Kreislaufschwäche sterben als im Winter, ist eine immer dagewesene Binse und hat mit “Erderwärmung“ rein gar nichts zu tun. Mehr als 80 Prozent der Geschätzten sind über 75 Jahre alt – Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz oder anderen Vorerkrankungen. Hitze wirkt hier als Trigger oder verstärkender Faktor – nicht als (geschweige denn alleinige) Ursache. In der heißen Juni-Woche lag die Übersterblichkeit bei rund 6.800 Fällen. Deutschland hat im Schnitt etwa 2.750 Tote pro Tag (rund 1 Million pro Jahr). Solche Schwankungen sind normal – durch Grippewellen, andere Infekte oder zufällige Variationen. Die RKI-Schätzung ist modellbasiert und mit Unsicherheiten behaftet. Frühere Studien zeigten teils deutlich höhere oder niedrigere Zahlen, je nach Methode. Doch selbst wenn man so irre-alarmistisch und monokausal argumentiert wie die Klimasekte (und das RKI), wären sie nicht dramatisch. 2018 und 2019 gab es jeweils zwischen 7.000 und 8.000 geschätzte “Hitzetoten”. Die Zahlen schwanken stark mit der tatsächlichen Hitzeintensität. 2026 ist bisher zwar hoch, aber kein absoluter Ausreißer.
Was völlig unter den Tisch fällt, eigentlich aber vom RKI kommuniziert werden müsste: Kälte tötet in Europa und Deutschland deutlich mehr Menschen als Hitze. Eine Studie in The Lancet Planetary Health schätzt jährlich etwa 204.000 kältebedingte versus 20.000 hitzebedingte Todesfälle in europäischen Städten – ein Verhältnis von etwa 10:1. Deutsche Analysen bestätigen: Kälteassoziierte Sterblichkeit liegt bei mehreren Prozent aller Todesfälle, Hitze bei unter einem Prozent. Während Medien und Politik Hitze als Klimakrisen-Beweis hochkochen, bleibt die viel größere Kältegefahr weitgehend unbeachtet. Eine differenzierte wissenschaftliche Aufklärung, die reale Risiken benennt, ohne zu dramatisieren, und echte Prävention statt ideologischer Instrumentalisierung fördert, sucht man beim RKI wieder mal vergeblich… (TPL)























