Die Schizophrenie jener Anhänger der transqueerwoken Community, die im Islam irrigerweise den Inbegriff von Multikulti sehen und die sich beispielsweise in bizarren Phänomenen wie “Queens for Palestine“ manifestiert, wurde in einer unerwarteten Konfrontation mit der Realität mal wieder offensichtlich: Ein Kreuzfahrtschiff mit überwiegend LGBTQ+-Reisenden hat in dieser Woche gleich zwei Länder im östlichen Mittelmeer vor den Bug bekommen. Die „Scarlet Lady“ der Reederei Virgin Voyages, gechartert vom US-Spezialveranstalter Atlantis Events, durfte weder in türkischen noch in ägyptischen Gewässern anlegen. Die 10-tägige Mittelmeerreise, die am 5. Juli 2026 in Athen gestartet war, musste mehrfach umgeplant werden.Ursprünglich waren Stopps in Kuşadası und Istanbul vorgesehen.
Die türkischen Behörden der Provinz Aydın lehnten dies jedoch ab. In einer Mitteilung hieß es, das Schiff sei von Gruppen gechartert worden, „die für Verhaltensweisen bekannt sind, die mit dem Gefüge unserer Gesellschaft und unseren moralischen Werten unvereinbar sind“. Die Ankündigung habe zudem „große Unruhe“ in den sozialen Medien ausgelöst. Der Veranstalter hatte das Event bereits ein Jahr im Voraus angekündigt und war in den vergangenen 25 Jahren mehrfach ohne Probleme in die Türkei gereist. Dass diese Reaktion eines islamischen Landes eigentlich so sicher wie das Amen in der Kirche zu erwarten war, scheint weder der Reederei noch den an Bord reisen Gruppen auch nur in den Sinn gekommen zu sein – was sich auch an der daraufhin gewählten Ausweichdestination deutlich wurde: Als Ersatz wurde die Route auf Alexandria in Ägypten umgestellt, bevor es dann zu Häfen auf Kreta und somit EU-Gestaden weitergehen sollte. Doch – welche Überraschung – auch in Ägypten kam es zur Absage.
Schamlosigkeit und Obszönität
Nur wenige Stunden vor der geplanten Ankunft wurde der “Scarlet Lady“ vorgestern die Einfahrt in ägyptische Gewässer verweigert. Hier gab es nicht einmal eine offizielle Begründung – obwohl angeblich zuvor eine Genehmigung zuvor erteilt worden sein soll, wie Rich Campbell, CEO von Atlantis Events, behauptete. In einer Mitteilung an die Passagiere gab er sich enttäuscht: „Wir hatten die volle Zustimmung erhalten und wurden nur vier Stunden vor dem Lotsen- und Zollkontakt darüber informiert, dass das Schiff den Hafen nicht anlaufen darf.“ Er betonte, dass ähnliche Reisen in den Vorjahren problemlos verlaufen seien.
Es sei das erste Mal in der 36-jährigen Unternehmensgeschichte, dass Atlantis Events wegen der “Identität seiner Gäste” abgewiesen worden sei, so Campbell. Dass es vielleicht gar nicht um die sexuelle Neigung ging, sondern um die demonstrativ an Bord von den Feiernden gezeigte totale Schamlosigkeit und Obszönität, die noch vor 10 Jahren und erstrecht vor 36 Jahren undenkbar gewesen wäre, und dass man solche Bilder der totalen Dekadenz à la CSD und Pride-Parades in islamischen Ländern nicht sehen will, scheint der Firma nicht einzufallen. Die rund 2000 Passagiere an Bord reagierten mit Unverständnis und Enttäuschung. Ein Passagier schrieb, man werde sein Geld lieber in gastfreundlicheren Häfen ausgeben. Auch die Broadway-Schauspielerin Patti LuPone, die an Bord auftreten sollte, äußerte auf Instagram ihren Ärger über die türkische Entscheidung: Sie sei „furious“, man werde aber weiterreisen. Die Rücksichtlosigkeit und Ignoranz gegenüber anderen Gepflogenheiten und Sitten anderer Länder ist wieder einmal grenzenlos… (JS)























