Windkraft (Bild: shutterstock.com/Von juerginho)
Zusammengebrochenes Windrad (Symbolbild: shutterstock.com/Von juerginho)
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Flop Energiewende: Nächster Windkraft-Platzhirsch im grünen Musterländle pleite

Die Insolvenz des Windkraftentwicklers Sowitec aus Sonnenbühl ist ein weiteres Warnsignal – “für eine Energiepolitik, die mit der Realität Deutschlands nichts zu tun hat“, wie es der naturschutzpolitische baden-württembergische AfD-Fraktionssprecher Max Gerner auf den Punkt bringt. Die Pleite dieses weiteren Platzhirschs einer trotz Subventionen längst an ihre Limits gelangten ideologischen Branche könnte sinnfälliger kaum sein. Das Unternehmen, das jahrelang als Pionier der Erneuerbaren galt, hat in Baden-Württemberg Insolvenzanträge gestellt; ein harter Schlag für die Branche und ein deutliches Zeichen – denn die noch immer ambitionierten Ausbauziele der Grün-Schwarz-Regierung stoßen an harte Grenzen – nicht nur politisch, sondern vor allem wirtschaftlich und geographisch.

Baden-Württemberg ist eben kein „Windland“, sondern ein Schwachwindland. Die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten im Südwesten liegen deutlich unter denen Norddeutschlands. Topographie mit vielen bewaldeten Höhenlagen, enge Täler und eine dichte Besiedlung machen große Windparks hier extrem aufwendig und teuer. Genau das räumte ein regionaler Pionier wie Sowitec nun indirekt ein: Projekte in Süddeutschland scheitern an hohen Kosten, Infrastrukturdefiziten und mangelnder Ertragskraft. Trotzdem treibt die Landesregierung den Ausbau mit Vehemenz voran – oft gegen massiven Widerstand von Bürgern und Naturschützern.

Scheitern an der Realität

Gerner kritisiert scharf: „Wenn selbst ein Windkraftpionier aus der Region einräumt, dass Projekte in Süddeutschland wegen Topographie, Infrastruktur und hoher Kosten extrem schwierig sind, dann zeigt das: Die hochfahrenden Windkraftpläne der Landesregierung waren von Anfang an mehr Ideologie als Vernunft. Gerade bei uns im Land werden sensible Höhenlagen, Wälder und Kulturlandschaften für eine Technologie geopfert, die hier naturgegeben an Grenzen stößt.“Tatsächlich opfert die Politik intakte Ökosysteme für Anlagen, die hier oft nur geringe Volllaststunden erreichen. Wälder werden gerodet, Vögel und Fledermäuse gefährdet, Landschaftsbilder zerstört – alles im Namen des Klimaschutzes. Gleichzeitig steigen die Strompreise, die Netze werden überlastet und die Versorgungssicherheit leidet unter der volatilen Einspeisung. Sowitec hatte Projekte wie den Hohfleck-Windpark vorangetrieben, doch die wirtschaftliche Realität holt die Branche ein: Hohe Zinsen, steigende Materialkosten, Genehmigungsverzögerungen und unrentable Standorte führen zu Pleiten.

Immer mehr Projektierer kämpfen mit Liquiditätsproblemen. Die Energiewende, wie sie in Berlin und Stuttgart betrieben wird, ignoriert physikalische und ökonomische Fakten. Statt auf eine technologieoffene, bezahlbare und sichere Energieversorgung zu setzen – mit Kernkraft, Gasbrücken und effizienten Erneuerbaren dort, wo sie wirklich Sinn ergeben –, wird ein Einheitsgrün-Modell durchgepeitscht. Ergebnis: Abhängigkeit von Importen, Blackout-Risiken und Milliardenkosten für Bürger und Industrie. Max Gerner bringt es auf den Punkt: „Wer Baden-Württemberg trotz seiner geographischen Nachteile mit Windindustrieanlagen überziehen will, betreibt keine nüchterne Energiepolitik, sondern grünen Wunschzauber. Der Fall Sowitec zeigt: Diese Pläne scheitern nicht nur an Bürgerprotesten und Naturschutzbedenken, sondern zunehmend auch an der wirtschaftlichen Wirklichkeit.“ Es ist Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme. Eine Energiepolitik, die Realitäten leugnet, schadet Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Die Insolvenz von Sowitec sollte kein Anlass für noch mehr Subventionen sein, sondern ein Weckruf: Raus aus der Ideologie, hin zu Pragmatismus. Nur so bleibt Deutschland industriell stark und landschaftlich intakt. (JS)

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