Ein echter Radikaler – mit einer Kriegserklärung an die freien Medien: CDU-Ministerpräsident Daniel Günther schmiert in Umfragen extrem ab (Foto:ScreenshotYoutube)
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Ist Daniel Günther demnächst tatsächlich Privatmann?

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat es geschafft, selbst in innerhalb der zu einer Karikatur ihrer einstigen Größe verkommenen, völlig desolaten CDU noch besonders negativ aufzufallen. Seine hysterische Freiheitsfeindlichkeit und sein Zensurwahn nehmen immer beängstigendere Ausmaße an. Freie Medien wie „Nius“ bezeichnet er öffentlich als „Feinde der Demokratie“ und will sie von der „Zivilgesellschaft“, sprich: dem linken NGO-Komplex, den die CDU mitfinanziert, bekämpfen lassen; skandalöse Aussagen im Januar bei Markus Lanz, die Günther später zur Abwehr juristischer Konsequenzen wider besseren Wissens lediglich als “Privatmann“ gemacht haben wollte.

Alles, was nicht-links und dem Altparteien-Kartell gegenüber kritisch eingestellt ist, will Günther jedenfalls am liebsten ausradieren – und von dieser autoritären Arroganz eines linken U-Boots haben offenbar immer mehr Menschen in seinem Bundesland genug. Eine aktuelle INSA-Umfrage für „Bild“ zeigt gegenüber der letzten Befragung vom Januar 2025 einen gigantischen Einbruch von Günthers CDU um 12 Punkte auf nur noch 27 Prozent. Sein grüner Koalitionspartner verbessert sich um vier Punkte und liegt bei 17 Prozent, die SPD kommt auf 15 Prozent, die FDP erreicht im Heimatland ihres neuen Vorsitzenden Wolfgang Kubicki sechs Prozent und wäre damit im Landtag, die Linke liegt bei sieben Prozent.

“Hör die Signale!”

Größter Gewinner ist auch hier die AfD, die derzeit nicht einmal im Landtag sitzt, nun aber auf 18 Prozent kommt und damit auf Anhieb zweitstärkste Kraft wäre. Bei der letzten Landtagswahl 2022 erreichte die CDU noch 43,4 Prozent und rauschte nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbei. In nur vier Jahren hat sie damit über 16 Prozent eingebüßt. Derzeit kämen CDU und Grüne zusammen nur noch auf 44 Prozent und bräuchten einen weiteren Koalitionspartner. Die nächste Landtagswahl findet am 18. April 2027 statt.

„Lieber Daniel, hör die Signale! Ein CDU-Ministerpräsident, der sich den Linken öffnet, hat nichts mehr zu gewinnen. Er ist politisch am Ende“, richtete Kubicki Günther feixend via X aus. Das ist zwar zutreffend, doch wer Kubicki und die FDP kennt, muss davon ausgehen, dass sie sich dem Antiliberalen Günther für ein paar Kabinettsposten als Mehrheitsbeschaffer zur Verfügung stellen und ihm die Fortsetzung seiner Regierung und damit auch seines Feldzuges gegen die Freiheit ermöglichen würde – obwohl ein wachsender Anteil an Bürgern sich gerade deshalb von ihm abwendet. Am Ende wird es also wohl wieder Kubicki sein, der die Signale nicht gehört hat… (TPL)

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