Man sollte diesem fleißigen Herrn Kanzler die wohlverdienten Sommerferien mal gönnen, auch wenn sich einige wünschen, dass er den Urlaub auf den Sanktnimmerleinstag verlängert.
Aber was er vor der Abreise da wieder von sich gegeben hat, ist wieder einmal mehr als suspekt:
Bei Fragen zu einem möglichen Telefonat mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (im Zusammenhang mit dem Berliner Stromausfall im Januar 2026) erklärte Merz sinngemäß:
Ähnlich formulierte er es auch bei Nachfragen zu Gesprächen mit anderen Personen (z. B. Springer-CEO Mathias Döpfner). Er wiederholte es als eine Art Grundsatz: keine öffentliche Auskunft zu eigenen Telefonaten. (Quelle: GROK)
Bundeskanzler Friedrich Merz informiert regelmäßig die Öffentlichkeit vor allem über besonders relevante Telefonate mit ausländischen Staats- und Regierungschefs. Das geschieht hauptsächlich durch offizielle Pressemitteilungen der Bundesregierung (Presse- und Informationsamt) auf bundesregierung.de sowie durch eigene Beiträge auf X (ehemals Twitter, Account@bundeskanzler). In Pressekonferenzen, Statements oder Interviews werden zudem oft frühere Telefonate erwähnt oder referenziert.
Nicht jedes einzelne Telefonat wird detailliert öffentlich gemacht – nur diejenigen, die als besonders bedeutsam für die aktuelle Außen- und Sicherheitspolitik gelten (vor allem zu Ukraine, Nahost, Iran und transatlantischen Beziehungen). Hier eine Übersicht über die bekanntesten, öffentlich kommunizierten Telefonate (Stand Juli 2026, chronologisch gruppiert nach Partnern; basierend auf offiziellen Quellen):Mit israelischen Amtsträgern (Benjamin Netanjahu und Itzchak Herzog)Merz hat mehrfach zu Gaza, dem Westjordanland, Libanon und regionaler Stabilität telefoniert und dies öffentlich gemacht:
- 27. Juli 2025 (Pressemitteilung): Mit Premierminister Benjamin Netanjahu zur katastrophalen humanitären Lage in Gaza. Merz forderte einen raschen Waffenstillstand und sichere humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung. Er betonte, dass der Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 der Auslöser sei, und schloss eine baldige Anerkennung palästinensischer Staatlichkeit aus.
- 2. November 2025 (via X-Post): Mit Netanjahu – Waffenstillstand in Gaza müsse halten, humanitäre Hilfe und Übergabe der Geiseln durch die Hamas.
- 13. April 2026 (via X-Post): Mit Netanjahu zu Entwicklungen in den palästinensischen Gebieten; Merz warnte vor einer faktischen Teilannexion des Westjordanlands.
- 9. Juli 2026 (Pressemitteilung): Mit Netanjahu zur Lage in Libanon und den palästinensischen Gebieten. Ablehnung von Schritten zu einer faktischen Teilannexion des Westjordanlands; Betonung des US-Iran-Rahmenabkommens als Chance für Stabilität.
- Weiteres Telefonat mit Staatspräsident Itzchak Herzog (Pressemitteilung existiert, u. a. zum zweiten Jahrestag des 7. Oktober).
Mit palästinensischem Präsidenten Mahmoud Abbas
- 6. Dezember 2025 (Pressemitteilung): Ausführliches Telefonat in freundlicher Atmosphäre. Merz unterstützte den Friedensplan von US-Präsident Trump, forderte Reformen der Palästinensischen Autonomiebehörde und bekräftigte das Ziel einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung.
Mit US-Präsident Donald Trump (mehrere Telefonate, teils bilateral, teils multilateral)Diese sind besonders häufig öffentlich thematisiert worden (über X, Pressemitteilungen und Pressekonferenzen):
- Mai 2025: Mehrere Telefonate, u. a. am 8. Mai (dedizierte Pressemitteilung) und am 18. Mai 2025 gemeinsam mit den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und Italien zur Lage in der Ukraine und zum bevorstehenden Trump-Putin-Telefonat. Der Austausch sollte unmittelbar danach fortgesetzt werden.
- 15. Mai 2026 (via X-Post von Merz): „Gutes Telefonat“ mit Trump (während dessen Rückreise aus China). Einigkeit u. a. zu Iran (Verhandlungen, Öffnung der Straße von Hormus, keine Nuklearwaffen), einer Friedenslösung für die Ukraine und dem NATO-Gipfel in Ankara.
- Weitere Erwähnungen (z. B. Juli 2026 vor dem NATO-Gipfel): Zu deutschen Verteidigungsausgaben und transatlantischen Themen. Frühere Telefonate zu Ukraine und NATO wurden in Statements referenziert.
Mit ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
- 29. Januar 2026 (via X-Post): Zu russischen Angriffen auf ukrainische Energieinfrastruktur; Merz verurteilte diese scharf und begrüßte Bemühungen um eine Feuerpause sowie einen gerechten, dauerhaften Frieden.
- Weitere Telefonate (auch multilateral, z. B. mit europäischen Partnern wie Donald Tusk) wurden in Pressemitteilungen, Pressekonferenzen und X-Posts erwähnt (u. a. Dezember 2025).
Weitere erwähnte Telefonate
- Mit polnischem Ministerpräsidenten Donald Tusk und europäischen Partnern (z. B. gemeinsam mit Selenskyj, Macron, Starmer) – u. a. zu Ukraine und europäischer Einigkeit (via X und Pressekonferenzen).
- Mit pakistanischem Premierminister Sharif (Erwähnung in Pressekonferenz April 2026 zur innen- und außenpolitischen Lage).
- Multilaterale Formate (z. B. E5 oder mit europäischen Partnern zu Ukraine/Nahost) werden oft in Statements oder nach Treffen referenziert.
Zusammenfassung: Merz kommuniziert vor allem zu geopolitisch brisanten Themen (Nahost-Konflikt, Ukraine-Krieg, Iran, NATO/Transatlantik). Die detailliertesten Informationen stammen aus den offiziellen Pressemitteilungen auf bundesregierung.de (Suchbegriffe wie „Merz telefoniert mit“) und seinen X-Posts. In Pressekonferenzen (z. B. zur Sommer-Pressekonferenz oder Regierungskonsultationen) werden zusätzliche Kontexte oder frühere Gespräche ergänzt.























