Kaum führt in München mit Dominik Krause erstmals ein grüner Oberbürgermeister das Regiment, bekommen die Münchner auch schon typisch grüne Politik zu spüren. Wie bereits berichtet, wurden erfrischende und lebensspendende Brunnen in der Stadt abgeschaltet – offiziell wenn Wassermangels, eindeutig erkennbar jedoch zum Zwecke der künstlichen Verstärkung der “Krisen“-Erfahrung, die die Grünen für ihre Klimadiktatur zwingen brauchen. Damit nicht genug: Ebenfalls unter Verweis darauf, dass der Wasserverbrauch – welch ein Wunder aber auch an heißen Tagen! – erheblich über dem Normalwert liegt, hat die Stadt am Dienstag ein weitreichendes Wasserentnahmeverbot erlassen, das die Autowäsche außerhalb von Waschanlagen, das Bewässern von Rasenflächen, das Befüllen privater Pools, von Springbrunnen, Wasserspielanlagen und Regentonnen sowie das Abspritzen von Terrassen, Hofflächen, Wänden und Dächern durch Privatleute. Haus- und Kleingärten dürfen zwischen 9 und 19 Uhr nicht mehr bewässert werden.
Die Verfügung gilt bis zum 1. August und kann bei anhaltender Trockenheit verlängert werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder – und zwar in Höhe von bis zu 50.000 Euro. „Nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sind die vorhandenen Ressourcen der Wasserversorgung Münchens derzeit äußerst strapaziert“, erklärte Krause dazu im üblichen Klimaalarmismus-Geschwurbel.. Deshalb habe er in Abstimmung mit den Stadtwerken München (SWM) und dem Referat für Klima- und Umweltschutz entschieden, „weitergehende, verpflichtende Sparmaßnahmen zu ergreifen“. Wasser sei „unser kostbarstes Lebensmittel“.
Verbote, Bußgelder, Bevormundung: Geliefert wie gewählt
Für die kommenden Tage angekündigte Gewitter und Regenfälle würden reichen nicht ausreichen, um die Lage zu entspannen. Vorherige “Appelle” an die Münchner, freiwillig Wasser zu sparen, seien laut dem Referat für Klima- und Umweltschutz wirkungslos geblieben. Während der Hitze Ende Juni sei der Verbrauch nicht gesunken, die anschließenden Regenfälle hätten keine Entspannung gebracht. Die Stadt hat zehn der insgesamt 150 Zierbrunnen abgeschaltet. Dadurch sollen 43 Prozent des Wasserverbrauchs aller Brunnen eingespart werden. Bei weiteren 56 Brunnen wurden die Betriebszeiten verkürzt.
Zudem wurden die Bewässerung städtischer Grün- und Sportflächen reduziert, die Reinigung des städtischen Fuhrparks ausgesetzt und wasserintensive Feuerwehrübungen auf ein Minimum beschränkt. Die wohlverstandsverwahrlosten Münchner erhalten also nach gut zwei Monaten unter grüner Herrschaft das volle Programm – drakonische Verbote, maßlose Bußgelder und Bevormundungen. Grüne Politik trägt immer und überall die gleiche totalitäre Handschrift – und Krause liefert genau das, was seine Wähler bestellt haben. (TPL)























