Während Deutschland nicht langsam aber sicher den Bach runter geht, bleiben die Rassismus-Jäger stabil. Hier zwei Geschichten, die uns zeigen, das immer noch was geht, wenn man es denn unbedingt will:
In sozialen Medien (vor allem TikTok und Instagram) löste das starke Kritik aus. Nutzer warfen Kiewel Alltagsrassismus und die Reproduktion anti-asiatischer Stereotype vor. Der Ausdruck „Ching Chong Chang“ gilt seit Langem als rassistische Verspottung asiatischer (besonders chinesischer) Sprachen, da er sie auf sinnlose Laute reduziert.
Influencer wie mr.fujicards kritisierten scharf, dass so etwas im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein „absolutes No-Go“ sei und viele Asiaten täglich damit konfrontiert würden. Es gab Hunderttausende Aufrufe der Clips.
Das ZDF und Kiewel entschuldigten sich rasch: Die Äußerung sei „der Live-Situation geschuldet und keinesfalls rassistisch gemeint“ gewesen. Kiewel bedauere ihre Worte. Der Sender betonte, er stelle sich explizit gegen Rassismus.
Dennoch forderte z. B. ein Berliner SPD-Politiker Antirassismus-Training für Kiewel, um Sensibilität zu stärken.
Das ist natürlich wieder einmal absolut lächerlich:
„Ching Chong Chang“ (auch „Ching Chang Chong“, „Tsching Tschang Tschong“ oder ähnlich) ist in Teilen Deutschlands (besonders Norddeutschland) ein umgangssprachlicher Name für das Handspiel „Schere, Stein, Papier“. Es dient als rhythmischer Zählreim oder Ausruf vor dem gleichzeitigen Zeigen der Handzeichen.
Er klingt für deutsche Ohren „chinesisch“ (ähnlich wie Silben in Mandarin oder Kantonesisch: qing/chang/chong), ist aber frei erfunden für den Spaß am Reim und Schwung.
In Norddeutschland (z. B. Hamburg) war „Tsching Tschang Tschong“ oder „Ching Chang Chong“ schon in den 1950er Jahren üblich – einfach als lustige Zählworte, ohne rassistischen Hintergedanken im Kinderkontext.
Andere regionale Varianten: „Schnick Schnack Schnuck“, „Schere Stein Papier“ usw. Also völlig harmlos. (Quelle: GROK)
Die zweite „Nummer“ ist ebenfalls völlig albern.
Markus Lysser berichtet:
Eine Kindergärtnerin verliert ihre Stelle – nach einem Streit um das Kartenspiel «Schwarzer Peter». Ein dunkelhäutiger Klassenassistent fühlte sich diskriminiert und erstattete Strafanzeige. Er erklärte, die Lehrerin habe ihm ein Kartenspiel mit einer angeblich dunkelhäutigen Figur gegeben und zuvor gegenüber einem Kind eine problematische Bemerkung gemacht. Die Lehrerin bestritt dies. Die bekannten Spielkarten zeigten laut Bericht entweder einen hellhäutigen Knaben oder eine schwarze Katze. Das Strafverfahren wurde eingestellt. Was tatsächlich gesagt wurde, bleibt Aussage gegen Aussage. Gerade deshalb ist der Fall beunruhigend. Ein Vorwurf genügte, um Polizei, Staatsanwaltschaft und Schulbehörden zu beschäftigen. Am Ende gab es keine strafrechtliche Verurteilung – die Lehrerin verlor ihre Stelle dennoch.
Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln:
Das Kartenspiel „Schwarzer Peter“ stammt aus Deutschland und ist eines der beliebtesten Kinderspiele dort (ähnlich wie „Old Maid“ im Englischen).
Regeln sind bereits 1821 in einem deutschen Buch (Das Neue Königliche L’Hombre) dokumentiert — früher als die bekannten Regeln für Old Maid (ca. 1880er) oder das französische Vieux Garçon.
Populär wurde es im 19. Jahrhundert als Kinderspiel. 1919 entwarf Otto Pech die bis heute bekannte Tierkartenserie der Altenburger Spielkartenfabrik.
Johann Peter Petri (1752–nach 1812), genannt „der alte Schwarzpeter“ oder „Schwarzer Peter“. Er war Köhler (daher oft rußgeschwärzt), Holzfäller und Komplize des berühmten Räubers Schinderhannes. Er soll das Spiel angeblich in seiner Haftzeit ab 1811 im Gefängnis erfunden haben.
Der Ursprung des Spiels selbst ist jedoch älter — der Name wurde vermutlich später darauf übertragen. Früher war die Verliererkarte oft der Pik-Bube oder eine karikierende Darstellung (manchmal mit rassistischen Zügen im Kolonialzeitalter, später ersetzt durch schwarze Katze, Schornsteinfeger o. Ä.).
Zusammengefasst: Das Spiel hat folkloristische Wurzeln in einfachen Paar-Spielen, wurde im deutschsprachigen Raum im 19. Jahrhundert populär und trägt den Namen eines (mutmaßlichen) Räubers — der Begriff hat sich dann als Metapher für Schuldzuweisung etabliert. Es gibt Varianten in vielen Ländern (z. B. Sorteper in Dänemark, Zwarte Piet in den Niederlanden). (Quelle: GROK)
Und während die Rassismus-Jäger weiter durch die Gegend schnüffeln, setzen wir uns ins Café Mohrenkopf und genießen das Leben, oder wir bitten diese Typen, mal Ausschau nach Leuten mit weißer Weste zu suchen.























