Die woken Spießer haben sich wieder einmal etwas Neues ausgedacht:
Die neuen Regeln:
Vermeidung sexualisierter oder „kompromittierender“ Aufnahmen: Keine unnötigen Low-Angle-Shots (von unten), keine langen Close-ups auf Körperteile, keine überflüssigen Slow-Motion-Wiederholungen, die nicht der Technik oder dem Storytelling dienen.
Betroffen sind vor allem Disziplinen wie Hochsprung, Stabhochsprung, Weit-/Dreisprung und Laufwettbewerbe.
Die Leitlinien zeigen mit Illustrationen und realen Beispielen, welche Einstellungen okay sind und welche besser vermieden werden – ohne Qualitätsverlust. Es geht darum, die athletische Leistung, Technik und Emotion in den Vordergrund zu stellen.
Angeblich dient das dem Schutz vor Sexualisierung und Objektifizierung: Viele Athletinnen berichten von unangenehmen, voyeuristischen Aufnahmen (z. B. von unten beim Stabhochsprung), die zu Missbrauch in sozialen Medien führen und den Fokus von der sportlichen Leistung wegziehen.
Diese Leitlinien gelten vor allem für Leichtathletik-Events (z. B. kommende Europameisterschaften). ARD und ZDF als große EBU-Mitglieder werden sie in ihrer Berichterstattung selbstverständlich berücksichtigen. Ähnliche Diskussionen gibt es schon länger in anderen Sportarten (z. B. Beachvolleyball, Turnen).
Es gibt allerdings auch Gegenwind in den sozialen Medien: Manche sehen darin Übertreibung oder „Woke“-Politik, andere argumentieren, dass enge Sportbekleidung und die Natur der Disziplinen (z. B. Sprünge) solche Aufnahmen teilweise unvermeidbar machen.
Wahrscheinlich wäre es sinnvoller, man hüllt die Sportlerinnen alle in Burkas, auch wenn dann die Leistungen nicht mehr so toll sind: Die Linken dürften zufrieden sein, weil sich die Welt noch mal ein wenig mehr den islamischen Regeln unterwirft.
Man könnte allerdings auch ganz anders vorgehen und sich am antiken Griechenland orientieren – und die Frauen dann im Zuge der Gleichberechtigung mit einbeziehen:
In den antiken Olympischen Spielen und bei vielen anderen sportlichen Wettkämpfen in Griechenland (ab etwa dem 8./7. Jahrhundert v. Chr.) traten die männlichen Athleten nackt auf. Wichtige DetailsAnfangs (z. B. bei den ersten Spielen 776 v. Chr.) trugen Sportler noch einen Lendenschurz. Der Wechsel zur Nacktheit wird oft mit dem Läufer Orsippos (oder Acanthus) aus Megara um 720 v. Chr. in Verbindung gebracht – er soll den Schurz abgeworfen haben, um schneller zu laufen, und gewann. Danach wurde Nacktheit zur Norm.
Die Gründe wären auch heute noch verständlich:
Praktisch: Weniger Behinderung, bessere Bewegungsfreiheit.
Ästhetisch/kulturell: Die Griechen feierten den männlichen, trainierten Körper als Ideal von Schönheit, Stärke und Männlichkeit. Nacktheit galt als Zeichen von Freiheit und Überlegenheit gegenüber „Barbaren“ (z. B. Persern). Und das muss natürlich auch für Frauen gelten.
Religiös: Die Spiele waren Zeus geweiht – Nacktheit ehrte die Götter durch die reine, natürliche Form des Körpers.
Übrigens: Das Wort Gymnasium kommt vom griechischen „gymnos“ (nackt) – es war ein Ort für nacktes Training.
Auch schön: Athleten rieben sich oft mit Olivenöl ein, was den Körper glänzen ließ und Schmutz abhielt.Das ist eine der bekanntesten Eigenheiten der antiken Spiele und wird durch Vasenmalereien, Skulpturen und antike Texte (z. B. von Pausanias oder Thukydides) gut belegt.
























