Jens Spahns Machtphantasien (Foto:Imago/photothek)
Jens Spahn: Und tschüß, aber wirklich! (Foto: Imago/photothek)
[html5_ad]

Petition gestartet: Spahn muss auch sein Bundestagsmandat niederlegen!

In seinem“Rücktrittsschreiben” an die Fraktion erklärte Jens Spahn am Wochenende, der „Spagat“ zwischen seiner privaten Entscheidung für ein Kind durch Leihmutterschaft und den Erwartungen an ihn als Fraktionschef sei größer geworden als erwartet. Alleine das war ein Hohn; ganz so, als sei Spahn ohne jeden Grunde ohne Notwendigkeit überraschend zurückgetreten, weil er doch mehr Zeit für die Familie brauchte. Nicht, weil er die Gesetze und seine eigenen Positionen verriet – sondern weil sein Ego es verlangte.

Er dankte Kanzler Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder sogar noch für die Unterstützung. Heuchler Merz, der Spahn schon fast eine Woche zuvor zur “Vaterschaft“ gratuliert hatte und dabei offenbar kein Problem erkannte, bezeichnete den Rücktritt als „richtig und unausweichlich“ und betonte die “Notwendigkeit politischer Glaubwürdigkeit” – ausgerechnet dieser Lügenbaron! Weil in Deutschland kommerzielle Leihmutterschaft verboten (§1 Embryonenschutzgesetz) ist, werfen Kritiker Spahn vor, bewusst deutsches Recht umgangen zu haben.

Alternativloses konsequentes Ende der gesamten politischen Laufbahn

Und das wohlgemerkt, während er als CDU-Politiker eine Partei vertritt, die Leihmutterschaft in Parteitagsbeschlüssen (u. a. 38. Parteitag 2026) klar ablehnt. Medien sprachen zunächst von „Babyglück“, schwenkten jedoch aufgrund des Drucks um. Doch die Frage bleibt: Wieso ist Spahn weiter Abgeordneter? Warum muss er nicht auch sein Mandat niederlegen? Auch ohne die seinen Rücktritt eigentlich längst unumgänglich machenden Maskenaffäre wäre ein endgültiges und echtes Ende seiner politischen Laufbahn alternativlos.

Eine Petition fordert nun genau das – und will Spahns vollständigen Rücktritt oder Parteiausschluss erzwingen. Sie hat bereits über 36.000 Unterschriften gesammelt. Ziel: 50.000. Die Organisatorin Christina Widmann argumentiert, Spahn setze sich über Recht und Parteilinie hinweg und dürfe nicht länger Gesetze mitgestalten! (JS)

69f82b8d84704d6196a0af318c38d1d9
image_printGerne ausdrucken

Themen