Cem Özdemir hatte leider Recht: Deutschlands Zukunft heißt fürwahr Ali, Achmed und Nasrollah. Ist nicht nur der Bevölkerungsaustausch in vollem Gange, so werden bald auch noch die Universitäten und Fachhochschulen völlig verwässert werden, denn immer mehr Migranten träumen vom Studium und der akademischen Weiterbildung. Was Sozialromantiker gerne als ein Sommermärchen vom Kaliber „Ein Deutschland, in dem es jeder schaffen kann“ verkaufen möchten, ist in Wahrheit die Zerstörung von Eliten und Leistungsgesellschaften, in der Fleiß, Intelligenz und Engagement bald nichts mehr zählen werden. An der Frida-Levy-Gesamtschule haben 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund – von einer Minderheit kann hier also gar keine Rede sein. Noch dazu gilt die Lehranstalt als Brennpunktschule, das soziale Niveau muss also als höchst zweifelhaft angesehen werden. Alleine in der Klasse 10c kommen die Schüler aus 16 verschiedenen Ländern, nur eine Schülerin hat keinen Migrationshintergrund. Dass das Gebäude auch noch in der Nähe des Hauptbahnhofes liegt, hat fast schon Symbolcharakter. Ebenso die Baufälligkeit des Schulhauses. Ausgerechnet hier sollen unsere zukünftigen Raketenbauer, Forscher und IT-Spezialisten entspringen.
In der Tat drücken vor allem syrische Flüchtlingskinder neben jungen Afrikanern gemeinsam die Schulbank. Der Schulsozialindex liegt bei Neun, was im gesamten Bundesland astronomisch hoch ist und so viel wie Kinderarmut, Sprachbarrieren und Problemfamilien bedeutet und daher eigentlich nach konsequenten Maßnahmen schreit. Nicht, dass man den armen Kindern den Aufstieg per Bildung in bessere Gesellschaftskreise nicht gönnen würde, doch klingt das Ganze mittlerweile nur noch nach gutmenschlichem Hollywoodkino, in dem ein unermüdlicher Idealist von einem Lehrer kriminelle Ghettokids per Gedichteschreiben, Rap-Workshops oder sportlichen Erfolgen zu besseren Menschen macht. Dennoch träumen 13 von 25 Schüler aus der 10c vom Abitur. Insgesamt haben in NRW fast fünfzig Prozent aller Schüler einen Migrationshintergrund.
140 Herkunftsländer
Wenn das Bildungsniveau genauso dramatisch absinkt wie schon das soziale Niveau, dann werden Abitur und Studium bereits in naher Zukunft nicht mehr das Geringste bedeuten haben. Deutschland verliert endgültig seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, wichtige Jobs wie in der Medizin werden bestenfalls noch auf mäßigem Realschul-Niveau praktiziert. Noch in der fünften Jahrgangsstufe hatte kein Kind der 10c die Empfehlung für das Gymnasium. In anderen Klassen sieht das nicht viel anders aus. Die Frage, ob der IQ der Schüler auf geheimnisvolle Weise gestiegen ist, oder man einfach nur die Anforderungen gesenkt hat, muss an dieser Stelle erlaubt sein, zumal sich diese Lehranstalt damit rühmt, mit seinen angeblichen Integrationserfolgen weit über dem bundesweiten Durchschnitt zu liegen: In der Tat machen immer noch 30 Prozent aller deutschen Schüler das Abitur, während es bei den Migranten gerade mal elf Prozent sind.
Insgesamt leben in Essen Menschen aus 140 Herkunftsländern, die meisten davon sind Syrer. Viele der Migrantenkinder sind nicht allzu lange hier und hatten erhebliche Probleme mit der deutschen Sprache. Heute wollen sie unter anderem Medizin studieren. Wenn ein Land wie Syrien angeblich so viel Potential und junge Zukunftskräfte hat: Warum sind diese Staaten dann alle so zerrüttet und nicht prosperierend oder schon längst wieder aufgebaut?























