In Bayern ist es anscheinend zu einem weiterem schwerem Fall von Kindesmisshandlung gekommen: Dort ist ein Zwölfjähriger im Rahmen einer Sportwoche mit Klassenausfahrt ins österreichische Kleinwalsertal von zwei ausländischen Mitschülern geschlagen und gedemütigt worden. Sogar sexuelle Übergriffe gab es dort. Im Rahmen des Skikurses wurde der Junge mit dem Gürtel geschlagen und sexuell missbraucht. Einmal mehr sind einschlägige Videos davon produziert worden, die nun im Internet kursieren. Die Ereignisse fanden in den Schlafräumen des Skilagers statt.
Inzwischen hat die Mutter des Zwölfjährigen die Lehranstalt offen kritisiert – allerdings erst, nachdem sie verspätet von den Vorfällen informiert wurde. Die Rolle der Schule wird dabei als äußerst zweifelhaft dargestellt. Dort betont man allerdings, die Aufsichtspflicht nicht verletzt zu haben. Die beiden Täter sollen von syrischer und afghanischer Herkunft sein.
Öffentliche Bloßstellung
Als genauer Ursprung wird eine Mittelschule in Memmingen in der Region Bayerisch-Schwaben benannt. Dort soll es immer wieder zu Misshandlungen gekommen sein, bis die Lage im Skischullandheim schließlich eskalierte. Seelische Wunde, üble Blutergüsse, dazu Schlafstörungen und Übelkeit: All das musste der Zwölfjährige erleiden, wobei die sozialen Medien erneut zur Plattform gemacht wurden, um das Opfer öffentlich bloßzustellen.
Gegen die beiden Täter im Alter von gerade mal 13 Jahren wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung, Nötigung und Verletzung des Intimbereichs eingeleitet. Einer davon musste immerhin die Schule verlassen. Beide gelten aufgrund ihres Alters jedoch als strafunmündig. Die Übergriffe sollen sich im vornehmlich im Februar dieses Jahres ereignet haben. Teilweise berichteten die Medien jedoch von wochenlangen Schikanen. Selbst das bayerische Kultusministerium ist in den Fall involviert worden.























