Die SPD im Überlebenskampf in Sachsen-Anhalt (Symbolbild:Grok)
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SPD Sachsen-Anhalt: Sag‘ zum Abschied leise Servus …

Während das taumelnde Altparteien-Kartell vor gar nichts mehr zurückschreckt, um AfD-Kandidaten unter hanebüchenen Vorwänden um ihr passives Wahlrecht zu betrügen, nimmt der Erdrutschsieg der AfD in Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl in gut sechs Wochen immer mehr Gestalt an. Laut einer neuen INSA-Umfrage im Auftrag von FOCUS online liegt sie, wie schon seit Monaten, weiterhin bei 41 Prozent. Da die SPD nur noch auf knapp über fünf Prozent kommt und damit um den Wiedereinzug in den Landtag bangen muss, könnte dies nun sogar als Mehrheit für eine Regierungsbildung ausreichen. Grüne, FDP und BSW würden mit jeweils vier Prozent den Einzug in den Landtag sicher verpassen. Die aktuelle Landesregierung aus CDU, SPD und FDP ist damit endgültig erledigt.

Der CDU fliegt ihr Brandmauer-Irrsinn damit ein weiteres Mal um die Ohren. Sie liegt bei nur 24 Prozent. Da sie jede Zusammenarbeit, geschweige denn eine Koalition mit der AfD kategorisch ausschließt, sitzt sie zwischen allen Stühlen und würde sich durch eine Koalition mit der Linkspartei, die bei 14 Prozent liegt, endgültig ihr eigenes Grab schaufeln. Dies wollen dann auch selbst einige CDU-Landtagsabgeordnete nicht mehr mitmachen. Zuletzt gab es Meldungen, dass sechs bis zwölf von ihnen erwägen, nach der Wahl aus der Partei auszutreten und eine eigene Fraktion zu bilden, falls Ministerpräsident Sven Schulze sich von der SED-Nachfolgepartei tolerieren lassen würde.

Politisch todgeweihte Genossen

Dies wurde zwar später dementiert, Fakt ist aber, dass die CDU sich in eine ausweglose Lage manövriert hat. Immerhin 28 Prozent der Befragten würden eine solche Abspaltung begrüßen, sogar 16 Prozent der CDU-Anhänger. Nur noch die Über-70-Jährigen wollen eine CDU-geführte Landesregierung, in allen darunter liegenden Altersgruppen liegt die AfD vorn. Für nur 20 Prozent ist der Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der AfD das wichtigste Kriterium, 43 Prozent wollen, dass die CDU in Sachfragen gemeinsame Mehrheiten mit der AfD organisiert. Nur 25 Prozent meinen, dass Schulze die politischen Probleme Sachsen-Anhalts gut lösen kann, AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund trauen das 38 Prozent zu.

Die Zeichen deuten derzeit also mehr denn je auf den historisch größten Wahltriumph der AfD, da die todgeweihte SPD in dem Land, das sie einst regierte, mittlerweile sogar darum fürchten muss, aus dem Landtag zu fliegen und damit ironischerweise auch noch den Weg für die erste AfD-Landesregierung freimachen würde. (TPL)

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