Seit Monaten liegt die AfD in Umfragen vor der in rund sechs Wochen stattfindenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei 41 Prozent. Aktuell kommt die SPD nur noch auf knapp über fünf Prozent, sodass die AfD sogar erstmals die Landesregierung bilden könnte, falls die SPD aus dem Landtag fliegt. Entsprechend hoch ist die Panik beim taumelnden Altparteienkartell und seinen Büchsenspannern. Nichts ist ihnen zu dumm, um vor den vermeintlich so katastrophalen Folgen einer AfD-Regierung zu warnen.
In diesen albernen Panikchor stimmt nun auch der unsägliche Ökonom Marcel Fratzscher, seines Zeichens Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ein, bei dem man sich nur darauf verlassen kann, dass das Gegenteil seiner hanebüchenen Prognosen zutrifft. Durch die von der AfD geforderte Politik würden Menschen im Durchschnitt jährlich rund 1.600 Euro pro Kopf an Einkommen verlieren, außerdem könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen, heißt es in einer neuen „Studie“ von Fratzschers DIW, die die angeblichen bundesweiten Folgen untersucht haben will, die eintreten würden, wenn die AfD ihr Wahlprogramm umsetzen würde – darunter ein Ausstieg aus der EU und dem Euro Die „Studie“ beruhe nicht auf präzisen Prognosen, sondern seien ein Szenario auf der Grundlage von Zahlen aus „wissenschaftlichen Studien“, heißt es dazu – im Klartext ist es also nur das übliche, unfundierte Propaganda-Geraune, für das Fratzscher berüchtigt ist,
„Ein Kurs gegen Europa und den Euro, Abschottung und Grenzschließungen, der Abbau staatlicher Institutionen, Investitionen und Leistungen sowie eine zunehmende Polarisierung machen die Lage der meisten Menschen messbar schlechter“, orakelt er. Unzufriedenheit schüre AfD-Unterstützung, aber AfD-Politik verschärfe die Probleme weiter und führe in eine Abwärtsspirale, meint er – und das, während die Politik der letzten Jahre die schlimmste Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte ausgelöst hat, Millionen von Jobs vernichtet und das Land ins Chaos gestürzt hat. Das Land befindet sich längst in einer katastrophalen Abwärtsspirale, aber nicht wegen der AfD. Die Polarisierung durch eine völlig verfehlte Migrations- und Wirtschaftspolitik könnte nicht mehr größer sein. Die Antifa und der mit Steuergeld gemästete linke NGO-Moloch marschiert auf den Straßen und bedroht und verfolgt Andersdenkende; die mit überflüssigen Parteiapparatschiks durchsetzten staatlichen Institutionen liegen wie ein Grabstein auf dem Land; die Staatsausgaben explodieren immer weiter, genau wie die Steuer- und Abgabenlast und Investitionen gibt es kaum noch, da niemand, der noch bei Verstand ist, sein Geld in diesem völlig verrückt gewordenen und heruntergewirtschafteten Land riskiert.
“Völkisches Ritual“
Innerhalb von fünf Jahren würde das Wirtschaftswachstum bundesweit um etwa sechs Prozentpunkte zurückgehen, die Inflation um gut fünf Prozentpunkte steigen, die Arbeitslosigkeit um zwei Prozentpunkte zulegen, behauptet Fratzschers „Studie“. Für Menschen in Sachsen-Anhalt würden die Einkommensverluste doppelt so hoch ausfallen wie im Bundesdurchschnitt, am höchsten natürlich genau in den Gegenden, wo die AfD die höchsten Stimmenanteile hat. Offenbar glauben Fratzscher, den kein Mensch ernstnimmt und seine politischen Gönner immer noch, dass sie mit solchen unsinnigen Ammenmärchen noch irgendjemanden beeindrucken. Inzwischen erkennt jeder die politische Absicht, die dahintersteckt. Es ist gar nicht möglich, Deutschland noch mehr Schaden zuzufügen, als es die Altparteien getan haben, und immer Menschen spüren das am eigenen Leib.
Aber nicht nur Fratzscher versucht mit pseudowissenschaftlichem Gefasel die AfD zu dämonisieren, auch die gute alte Nazi-Karte wird weiterhin ausgespielt, obwohl sie längst abgenutzt ist. Der AfD-Landtagskandidat Simon Lansmann aus Sachsen-Anhalt soll Verbindungen zur verbotenen Gruppe „Artgemeinschaft“ unterhalten, und bei einem „völkischen Ritual“ an seinem Anwesen soll sogar ein Kampflied der Hitlerjugend erklungen sein, kolportiert der „Spiegel“. Zu der Sommersonnenwendfeier soll ein AfD-Mann aus Brandenburg angereist sein, der früher als Mitglied der „Artgemeinschaft“ geführt wurde, aus Nordrhein-Westfalen ein völkischer Aktivist, gegen den wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird. Lansmann bestreitet, dass es sich um ein illegales Treffen gehandelt habe, distanziert sich von der Ideologie der „Artgemeinschaft“ und von „nationalsozialistischem Liedgut“ und stellt fest, dass auf seinem Anwesen keine Fortführung einer verbotenen Organisation stattgefunden habe. Er sei auch nicht an einer solchen beteiligt. Erst kürzlich versuchte man, dem sachsen-anhaltischen AfD-Landevorsitzenden Martin Reichardt anzudichten, er habe auf einem sechs Jahre alten Foto den Hitlergruß gezeigt, obwohl es dafür nicht die allergeringsten Beweise gibt.
Das alles zeigt nur, dass die Nerven beim Establishment völlig blankliegen. Man sendet das immer gleiche Geschwätz in die eigene Blase, in der man sich eingeigelt hat, bildet sich aber ernsthaft ein, damit noch normale Bürger zu beeinflussen. In allen Umfragen liegt die AfD bundesweit auf Platz eins. Die Menschen wissen, wer ihnen die desaströse Misere eingebrockt hat und lassen sich von lächerlichen Räuberpistolen aus linken Elfenbeintürmen nicht mehr beeindrucken. (TPL)






















