Dieter Hallervorden, der bald 91 Jahre alte begnadete und einst allseits geliebte Komiker, wirft Israel in einem Video-Gedicht „Völkermord“ und „Apartheid“ vor. Er zeigt dabei typische Hamas-Propagandabilder und unterstellt dem jüdischen Staat, Menschen wie Tiere zu behandeln. Das Stück, mitverfasst von dem Ex-Stasi-Mitarbeiter und späteren Linken-Abgeordneten Diether Dehm, beginnt mit dem üblichen „Natürlich verurteile ich den Hamas-Terror, aber…“ – und kippt dann in einseitige Hetze. Schon 2024 sorgte “Didi“ mit derselben Voreingenommenheit und Stimmungsmache für Empörung. Der Zentralrat der Juden, Volker Beck und CDU-Politikerin Gitta Connemann sprachen damals von Antisemitismus als Schuldabwehr und schamloser Täter-Opfer-Umkehr. Für einen, der es besser wissen müsste und könnte, war das noch freundlich ausgedrückt.
Leider, leider bedient Hallervorden bis heute mit seinen Aussagen lupenreine Hamas-Narrative, relativierte den Massenmord von 7. Oktober und verurteilte Waffenlieferungen an Israel. Besonders bitter: 2025 trat er bei der Demo „Stoppt den Völkermord in Gaza“ auf – und verfiel erneut in die gleiche Rhetorik. Da er – Gott sei’s gedankt – noch seine Siebensinne beieinander hat, kann Altersschwachsinn als Ursache ausgeschlossen werden; seine Parteinahme für islamistischen Terror und antisemitischen Wahn hat offensichtlich Vorsatz und Kalkül.
Skandalöser linker Judenhass
Besonders skandalös ist nun aber, dass die CDU Sachsen-Anhalt ausgerechnet Hallervorden jetzt auf Wahlkampftour schickt. Für den dortigen Ministerpräsidentenplatzhalter Sven Schulze, informeller Träger des 8. Fremdscham-Dans, trommelt er unter dem Titel „Kunst braucht Freiheit“. Beide laden wenige Wochen vor der Landtagswahl unter diesem Motto zu Gesprächen. Berührungsängste mit einem israelfeindlichen Fürsprecher des linken Judenhasses (und leider hat sich der große Hallervorden ohne Not und Nutzen aus freien Stücken auf diese öffentliche Rolle festgelegt, statt sich auf seine blitzgescheiten und wirklich couragierten Kritik an Wokeness und Genderwahn zu beschränken!) hat der völlig schmerzfreie Schulze offenbar nicht. Da hätte er ebenso gut mit Greta Thunberg auf Tournee gehen können.
Dieser neuerliche CDU-Fehlgriff reiht sich nahtlos in eine ganze Serie antiisraelischer Aktionen ein. Letztes Jahr hatte der “Bundeslügenfritz” ein partielles Waffenembargo gegen Israel erlassen – erweislich mit dem Ziel, die auf Deutschland Straßen marodierende Fünfte Kolonne arabischer “Demonstranten” mit ihren linksautonomen Komplizen zu besänftigen. Anschließend sprach Bundesaußen-Totalausfall Wadephul dann zynisch davon, es bestünde “keine Zwangssolidarität“ mit dem jüdischen Staat.
Adenauer rotiert im Grab
Beide Aktionen wurden in Israel mit äußerster Irritation und Befremden wahrgenommen, galt doch ausgerechnet die CDU seit Konrad Adenauers als Pionier und Inbegriff der deutsch-jüdischen Aussöhnung und der unverbrüchlichen Solidarität mit Israel als einzigem Leuchtturm von Demokratie, Freiheit und westlichen Grundrechten in einer feindlichen Umgebung, die das Land seit 1948 immer wieder mit Krieg überzog.
Doch diese einstige Zuverlässigkeit der CDU beim Thema Israel ist unter dem linken Bettvorleger Merz mit seiner rückgratlosen Opportunistentruppe final dahin. Die Kanzlerpartei steht Islamisten und einseitigen Israel-Hassern heute weitaus näher als dem bedrohten jüdischen Leben in Deutschland. Da kann Merz noch so sehr in Synagogen herumschluchzen: Das Andenken an tote Juden macht den Verrat an den Lebenden nicht wett. Vielleicht fällt Hallervorden dazu ja noch eine gute Pointe ein.






















