Viele Bauern sehen keine Hoffnung mehr – Mercosur beschleunigt die Krise (Symbolbild:Grok)
[html5_ad]

Freihandel ja, aber nicht zulasten unserer Landwirte: Ratifizierung von Mercosur muss verhindert werden!

Deutschlands Landwirte sind von dem geplanten Mercosur-Abkommen, wenn auch auf andere Weise, ebenso existenziell bedroht wie südamerikanische Ökosysteme: Die negativen Auswirkungen der Freihandelsverträge – ökologisch und ökonomisch, und wie üblich einseitig zu Lasten von Europa und Deutschland – sind hinlänglich bekannt, dennoch hat die  EU-Kommission am 17. Januar 2026 diesem Verhandlungsungetüm zugestimmt. Nun geht es um die Ratifizierung des Abkommens durch die Mitgliedsstaaten beziehungsweise um Nachverhandlungen, die die Nachteile vor allem für deutsche Bauern noch mehr vergrößern. Fraglich ist nämlich, ob die Importe aus den Mercosur-Staaten wirklich den strengen deutschen Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzstandards genügen, die für deutsche Landwirten unter erheblichen Opfern natürlich bindend sind.

Seit dem 1. Mai 2026 gilt bereits ein Interimsvertrag, der umfassenden Freihandel ermöglicht. Kaum war dieser angelaufen, erschütterte ein Antibiotika-Skandal in der brasilianischen Rindermast die Öffentlichkeit. Brasilien hält derzeit als einziges Mercosur-Land die EU-Vorschriften zur Antibiotikaresistenz nicht ein. Ab September 2026 droht daher ein Exportstopp für brasilianisches Fleisch und weitere tierische Produkte in die EU, sofern keine Nachweise erbracht werden. Bereits zuvor waren Chargen hormonbelasteten Rindfleischs in die EU gelangt – ein weiterer Beleg für Kontrolldefizite.

Andere Regeln

In Südamerika gelten andere Regeln, während in Deutschland – insbesondere in agrarintensiven Flächenländern wie Bayern – natürlich ungleich höhere ökologische und gesundheitliche Standards bei Pflanzenschutz, Tierhaltung und Umweltschutz greifen. Deztsche Landwirte stehen durch die Konkurrenz, die unter deutlich geringeren Auflagen produziert, unter enormem Druck. Dazu kommen extreme Energiepreise, hohe Lohnkosten, umfangreiche Dokumentationspflichten und zahllose Brüsseler Vorgaben.

Und wieder einmal ist es natürlich die AfD als einzige Partei, die sich hier konsequent für die Interessen Deutschland einsetzt und eine simple Logik einfordert: Wer europäischen Bauern strengste Auflagen auferlegt, muss dieselben Maßstäbe auch bei Importen durchsetzen – sonst wird nämlich die heimische Landwirtschaft massiv benachteiligt und unfairer Wettbewerb zementiert .Ralf Stadler, landwirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, betont: „Wir fordern faire Wettbewerbsbedingungen. Unsere Landwirte dürfen nicht zu den Verlierern internationaler Handelspolitik werden! Die AfD steht an der Seite unserer Bauern.“ Hinzu kommen noch negative Folgen für südamerikanische Ökosysteme durch intensivere Produktion und mögliche weitere Abholzung. Wenn das die Bedingungen für diese Art von “Freihandel“ sind, dann besser kein Abkommen als dieses… (TPL)

bfa4c43d56fb4f6790ec1e40e8bf4014
image_printGerne ausdrucken

Themen