Die Kapitulation vor dem Islam im Alltag setzt sich in ganz Westeuropa schleichend fort. Anstatt auf den eigenen Regeln zu bestehen und sie durchzusetzten, unterwirft man sich den atavistischen Bräuchen der Zuwanderer. Ein Freibad in der Südtiroler Gemeinde Salurn führt ab kommendem Montag eine eigene Schwimmzeit für Musliminnen nach dem regulären Badebetrieb ein. Von 18.30 bis 19.30 Uhr dürfen ausschließlich Frauen aus der muslimischen Gemeinde schwimmen, das Tragen eines Burkinis ist in dieser Zeit ausdrücklich erlaubt. Luca Lechthaler, der Pächter des Freibads, bezeichnete dies als Beitrag zu mehr Inklusion. Bürgermeister Roland Lazzeri erklärte, der Pächter könne über solche Zusatzangebote eigenständig entscheiden.
Von konservativen Parteien kam heftige Kritik an dieser neuerlichen Unterwerfungsgeste. Silvia Sardone, die stellvertretende Generalsekretärin der Lega, erklärte, sie halte es für „absurd“, das Schwimmbad zu einer bestimmten Zeit ausschließlich muslimischen Frauen vorzubehalten. Die Initiative werde den Besucherinnen erlauben, mit Burkini zu baden. „Eine sinnlose Entscheidung, die die Inklusion in keiner Weise fördert, sondern vielmehr die Segregation schürt, mit von den Männern getrennten Frauen, die aus religiösen Gründen gezwungen sind, einen Ganzkörperbadeanzug zu tragen“, sagte sie. Wie beim Schleier handele es sich nicht um Freiheit, sondern vielmehr um Unterwerfung. „Wir dürfen uns nicht an eine umgekehrte Integration gewöhnen, sondern müssen vielmehr die Kenntnis unserer Werte und der Rechte der Frauen fördern. Entscheidungen dieser Art, die als Initiativen zur Inklusion verkauft werden, gehen hingegen in die entgegengesetzte Richtung“, so Sardone.
Das übliche Appeasement-Geschwätz
Auch die Landtagsabgeordnete Anna Scarafoni von den Fratelli d’Italia sprach von einer „äußerst ernsten und inakzeptablen Wahl. Es handele sich „um ein kulturelles Modell, das Praktiken weiblicher Isolation aufruft, die mit den Werten von Freiheit, Gleichheit und gleicher Würde, auf denen unsere Gesellschaft gründet, unvereinbar sind“. Es sei zudem zu klären, „ob alle hygienisch-sanitären Vorschriften, die für den Zugang zu öffentlichen Schwimmbädern vorgesehen sind, eingehalten wurden“. Daher werde sie die zuständigen Ämter ersuchen, die volle Rechtmäßigkeit der Initiative und die Einhaltung der Bestimmungen, die den Betrieb einer öffentlichen Anlage regeln zu überprüfen.
Von links kam natürlich das sattsam bekannte Appeasement-Geschwätz: „Wenn die Rechte nach Salurn fahren würden, sähe sie, dass es dort eine bedeutende muslimische Gemeinschaft gibt. Ich kann nicht erkennen, wo das Problem liegt, es gibt nichts Anormales, das ist eine gute Initiative“, faselte der Abgeordnete Sandro Repetto von der demokratischen Partei PD. Und auch Brigitte Foppa von den Grünen bewies, dass deren Verrücktheit nicht auf die deutschen Genossen beschränkt, sondern ein länderübergreifendes Phänomen ist. Die „überflüssige Polemik“ werde „auf dem Körper der Frauen und auf ihrer Art, sich zu kleiden, ausgetragen“ und sie „stehe immer auf der Seite der Rechte der Frauen“. Auch die Südtiroler Grünen halten islamischen Kleiderzwang also für eine feministische Errungenschaft. Überall in Europa lügt man sich den kulturellen Rückschritt als sozialen Fortschritt schön, während man in Wahrheit nur das Zeichen aussendet, dass man zur Kapitulation bereit ist. (TPL)























