„Die queere Community fühlt sich natürlich vor allen Dingen von rechten Kräften bedroht.“ ntv-Reporterin Doro Steitz berichtet über den Terroranschlag auf den CSD in Berlin. Von Argo Nerd gepostet.
Gestern Abend kurz vor 22 Uhr fuhr ein weißes Fahrzeug (meist als Transporter oder Van beschrieben) im südlichen Bereich des Tiergartens (nahe dem Potsdamer Platz / parallel zur Lennéstraße bzw. Ahornsteig) in eine Menschenmenge. Es kollidierte anschließend mit einem Baum. Der Fahrer stieg aus und floh zu Fuß. Der CSD (Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor) wurde daraufhin abgebrochen, das Gebiet geräumt. Eine Person (laut Berichten eine Frau) starb. Etwa 16–17 weitere wurden verletzt, darunter mehrere schwer bzw. lebensbedrohlich (Feuerwehr: drei lebensbedrohlich, acht schwer, fünf leichter). Der mutmaßliche Täter soll nach dem Anschlag aus dem Wegen gestiegen sein und mehrere Teilnehmer mit dem Messer verletzt haben. Drei Opfer schweben in Lebensgefahr.
Eine massive Fahndung läuft. Die Berliner Polizei (Sprecher Florian Nath u. a.) hat einen mutmaßlichen Tatverdächtigen identifiziert. Er ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene / dem islamistischen Milieu in Berlin zugerechnet. Er ist bisher nicht festgenommen; die Suche läuft intensiv. Es ist unklar, ob weitere Personen beteiligt waren. Ein konkreter Name oder weitere persönliche Details (Alter, Herkunft etc.) wurden öffentlich bisher nicht genannt, in den Medien fällt allerdings schon ein Name: Abdul B..
Noch-Bürgermeister Wegner behauptete danach ernsthaft, der CSD wäre gut gesichert – und wie immer, wenn ein Islamist zur Tat schreitet, sind natürlich die Rechten Schuld:
Manchen ist wirklich nicht mehr zu helfen:
Und auch diese Schlagzeile klingt in diesem Zusammenhang doch etwas merkwürdig:
Anti-Grüne hat da eine andere These:
Berlin CSD Also ein radikalislamischer Terroranschlag. Während die queere Community und andere Linke täglich gegen die AfD hetzte, hat sie islamistische Anschläge klein geredet. Hauptsache das „Rechtsruck“-Narrativ blieb ungestört Die bittere Realität holt die Verharmloser ein.
Neverforgetniki hat da eine Frage:
Der Tatverdächtige beim Anschlag in Berlin ist Islamist. Der CSD, eine Veranstaltung der politischen Linken, ist nicht mehr sicher. Paradoxerweise genau durch die nicht vorhandene Sicherheitspolitik der politischen Linken. Werden einige daraus die richtigen Schlüsse ziehen?
Sven W. Tritschler von der AfD mit einer Stellungnahme:
Ich mag den CSD nicht. Als Schwuler. Was mal als mutiges Statement einer kleinen Minderheit gegen Unterdrückung begann, ist inzwischen zu einer staatlich gehätschelten Feier der Verkommenheit geworden, die alles andere als mutig ist. Aber eines ist klar: In meinem Deutschland darf man für alles auf die Straße gehen. Auch für die falschen Dinge. Das Gift des Islamismus stellt diese Grundüberzeugungen infrage. Und die falsche Toleranz, die gleichermaßen all das ins Land geholt hat und CSDs zu einer Art „Gottesdiensten“ erhoben hat, hat wieder einmal Menschenleben gekostet.
Ich kann die Worthülsen der Verantwortlichen schon hören, die in Kürze wieder abgefeuert werden. Sie sind inzwischen so hohl und abgenutzt, dass es kaum noch einer glaubt. Allen anderen kann ich versprechen: Mit der AfD wird jeder Deutsche wieder sicher sein Leben leben können. Egal, ob es unseren Werten entspricht oder nicht. Mein Mitgefühl geht in diesen Stunden an die Opfer des feigen Anschlages von Berlin und ihre Angehörigen.
Birgit Kelle ist verständlicherweise wütend:
Offene Grenzen bringen den Tod. Wer frisch aus dem Jugendknast entlassen, gleich ein paar deutsche Schwule töten will, ist nicht mit Sozialarbeitern zu bändigen. Abdul B. war polizeibekannt, vorbestraft und durch religiösen Fanatismus wohl bekannt. Ich möchte ihn und all seine Freunde nicht mehr in unserem Land haben, sie töten unsere Kinder, zerstören unsere Kultur, vergewaltigen unsere Mädchen und Kosten uns Geld, ohne jemals etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen. Sie müssen raus. Eine Politik die diesen Wahnsinn befördert, statt zu stoppen, muss abgewählt und ersetzt werden. Erst vor wenigen Tagen Marius Dick in Trier, jeden Tag wieder eine Messerstecherei. Es reicht. PS: Steckt euch die Floskeln von „Freie Gesellschaft“ und „wir lassen uns unsere Art zu Leben nicht nehmen“, sonst wohin. Wir haben es uns bereits nehmen lassen. Aber noch nicht ganz. Es gibt noch eine Chance, wenn entschlossen und schnell gehandelt wird.
Joana Cotar mit einem wertvollen Hinweis:
Und die Linken natürlich wie immer völlig desorientiert:
Vielleicht aber hat auch die Schlagzeile in der taz für Irritationen gesorgt:
Und wir warten derweil auf die nächste Demo gegen Rechts.