Auch ihn hat man wohl mal als unverzichtbaren Kulturbereicherer und Teenie-Star gefeiert. Dass den afro-amerikanischen Rapper D4vd bislang nicht jeder kennt, dürfte sich wohl bald ändern, denn der 21-Jährige muss sich nun vor Gericht dafür verantworten, seine minderjährige Geliebte zuerst erstochen und dann mit der Kettensäge zerstückelt zu haben. Was sich zunächst wie das „HipHop Chainsaw Massacre“ liest, ist in Wahrheit eine zutiefst perverse wie pathologische Tat, bei der auch noch hinzukommt, dass D4vd eine sexuell missbräuchliche Beziehung mit der damals erst 13 Jahre alten Celeste Rivas Hernandez hatte.
Diese hatte David Anthony Burke, so der Name des selbsternannten Künstlers, vor ihrer Ermordung im Streit damit gedroht, alle Details an Licht zu bringen, die Beziehung zu beenden und die Karriere des Rappers zu zerstören. D4vd sah sich zum Handeln genötigt, bestellte online unter falsche Namen mehrere Kettensägen und andere Hilfsmittel, um dann zu der grausigen Tat zu schreiten. Ende August soll Burke nun der Prozess in Los Angeles gemacht werden.
“Romantischer Tötungsakt“
Die Beweislage gilt als ausreichend, um den 21-Jährigen vor Gericht zu zerren. Neben der Bluttat werden ihm auch Entführung und der sexuelle Missbrauch eines Kindes zur Last gelegt. Auf dem Smartphone wurden etliche anzügliche Fotos mit dem Opfer gefunden. In einem aufblasbaren Platschbecken wurde die Leiche dann zerlegt. Höchststrafen in Form von einer lebenslangen Freiheitstrafe oder sogar die Hinrichtung drohen.
Ob D4vd Drogen genommen und wie es um seinen psychologischen Zustand steht, ist nicht bekannt. Bereits bei der jüngsten Anhörung wurden jedoch die Fotos einer stark verwesten Leiche präsentiert. Im Fahrzeug des Rappers wurden dann Leichenteile in schwarzen Säcken gefunden, die über vier Monate lang in dem Auto gelegen haben müssen. Zynischerweise heißt einer von D4vds bekanntesten Songs auch noch „Romantic Homicide“, also „Romantischer Tötungsakt“. Immer wenn man glaubt, es geht nicht mehr…























