Nach dem Anschlag mit Toten und Verletzten macht Berlin am 8. August einfach weiter: Das Queere Parkfest im Volkspark Friedrichshain. Wieder ein Fest mit freizügigen Körpern. Die Gefühle vieler Muslime werden weiter ignoriert. Als wäre nichts geschehen.
Blieb der Schock ohne Folgen?
Ein Toter, Dutzende Verletzte – und kaum zwei Wochen später steigt am 8. August im Volkspark Friedrichshain das Queere Parkfest. Halbnackt, knallbunte Haut, Party ohne Ende. Wer Muslime mit so viel öffentlicher Nacktheit reizt, spielt mit dem Feuer. Genau das passiert hier erneut.
Kein Entkommen vor der Show
Beim CSD rannten Tausende halb oder fast nackt durch die Straßen. Bemalte Haut als neue Kleidung. Scham? Abgeschafft. Was früher Intimität zwischen zwei Menschen war, wird unter hämmernder Musik zur Massenveranstaltung. Anwohner an der Strecke können nicht weg. Sie müssen zuschauen, ob sie wollen oder nicht. Am 8. August droht im Volkspark Friedrichshain dasselbe Bild.
Muslime werden mit Absicht provoziert
Jeder soll leben, wie er will. Aber das muss man nicht tausenden anderen vor die Nase und die Augen halten. Für viele gläubige Muslime ist das ein direkter Angriff auf alles, was sie für anständig und richtig halten. Dachte man in Deutschland vor 50 Jahren nicht auch konservativ? Muslimische Frauen bedecken ihren Kopf aus Scham und Sittlichkeit. Aber auf diesen „modernen“ Veranstaltungen wird Scham öffentlich entsorgt und zur Show gemacht. Die queere Szene, eine kleine Minderheit, tut aber so als spräche sie für ganz Deutschland. Die sensationslüsterne Presse aber liebt einen krächzenden Papagei mehr als tausend friedliche Tauben. So entsteht ein verzerrtes Bild in der Öffentlichkeit.
Was die Medien verschwiegen
Am 25. Juli, direkt nach dem CSD-Anschlag, galt das Mitgefühl den Opfern. Den offensichtlichen Punkt haben sie totgeschwiegen: die provozierenden Nackt-Bilder und wie hart das gläubige Muslime trifft. Das ist blinde Fleck in der Berichterstattung. Und nur 14 Tage später wieder ein Großereignis mit freizügigen Darstellungen.
Wenn man solche Konflikte weiter totschweigt, bleiben Unschuldige in Gefahr. Aber wer die verletzten Gefühle anderer einfach ausblendet, handelt fahrlässig. Ein guter Grund am 8. und 9. August nicht unterwegs zu sein.























