Krude angedeutete Verschwörungstheorien im ZDF: “Heute Journal“-Moderator Christian Sievers sollte künftig besser Aluhut tragen (Montage:Grok)
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Russland, AfD und CSD-Terrorinszenierung? Das ZDF raunt mal wieder wirren Verschwörungsrotz zusammen

Zwei Tage nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day (CSD) erweist sich das ZDF abermals als journalistische Kloake erster Güte. Nur Minuten vor der Tat hatte Dunja Hayali im “heute journal” noch behauptet, heutzutage gehe die Bedrohung von einem ”allgemeinen Anstieg von Queer-Feindlichkeit”, maßgeblich von „Rechtsextremisten”, aus; Statistiken würden dies angeblich belegen. Nachdem die Realität wieder genau fernab der statistischen ZDF-Evidenz zugeschlagen hatte und ein amokfahrender Macheten-Muslim die nächsten realmörderische Horrortat gegen die queere Community verübt hatte, vieltausendfach im Netz beklatscht von jungen Muslimen, schusterte man sich in den Redaktionszimmern des Mainzer Märchenbergs offenbar fieberhafte alternative Erklärungsansätze zusammen, um das starre Weltbild doch noch irgendwie vor der Implosion zu retten. Das durchschaubare Ziel: Von blinden Fleck Islamismus ablenken und stattdessen einen diffusen Verdacht auf die AfD und ihre finsteren Verbündeten im Ausland zu lenken – ganz nach dem Geschmack der queeren Community, die ihre Bestürzung über den Anschlag ebenfalls nur unter Ausblendung des eigentlichen   Tatmotivs bei gleichzeitiger Schuldzuweisung an die AfD auszudrücken vermag.

Das Resultat sah beim ZDF dann so aus, dass Hayalis Kollege Christian Sievers ebenfalls im “heute Journal“ im Interview mit CSU-Bundesnnenminister Alexander Dobrindt ernsthaft ein in linken Kreisen ebenfalls breitgetretenes, absolut irrsinniges Verschwörungsmärchen aufs Tapet brachte. Ob nicht, so Sievers, hier nicht ein auffälliger Zusammenhang zwischen dem Anschlag und den im September anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bestehe? „In Berlin wird bald gewählt: Die Abstände solcher Attentate und den jeweils nächsten Wahlterminen sind auch in der Vergangenheit häufig schon sehr kurz gewesen. Sehen Sie da einen Zusammenhang oder ist das ein völlig grundloser Verdacht?“, fragte er Dobrindt wörtlich. Der widersprach zwar dieser abenteuerlichen These und stellte klar, es gäbe dafür  keinerlei Hinweis, äußerte gleichzeitig aber Verständnis dafür, dass man auf solche Gedanken kommen könne. Intelligenter wäre der Hinweis gewesen, dass ein Anschlag auf den CSD eben nicht “ausgerechnet wenige Wochen vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt und auch Berlin” stattfand, sondern eben einfach deshalb, weil der CSD nun einmal an diesem Wochenende stattfand (ein Datum, das sicher nicht die AfD festgelegt hat). Doch ein bisschen Hetze gegen die Opposition kann auch aus Regierungssicht nicht schaden.

Anscheinserweckung möglicher Plausibilität

Hinter der ZDF-Insinuierung verbirgt sich natürlich die groteske Idee, dass Russland hinter solchen Untaten stecken soll, um die AfD bei den Wahlen zu stärken. Linke Kreise verbreiten diesen völlig haltlosen Unsinn nach fast allen islamistischen Gräueltaten der letzten Jahre – und erst recht seit Samstag Abend, weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass ihre migrantischen Schützlinge und eben jene Kulturbereicherer, die sie als Testimonials ihres Vielfaltswahns hofieren, den eigentlichen Hass in diesem Land auf alle Queere und Regenbogenbunte hegen und sie als einzige solche Anschläge verüben, – eben weil sie alles hassen, wofür Linke eintreten.

Diese blutige Intoleranz wird dann auf eine Stufe gestellt mit der ablehnenden Haltung der AfD zum transqueer-woken Vielfaltskult, der allerdings nicht etwa gegen queere Lebensentwürfe und Grundrechte gerichtet ist, sondern die übertriebene Zurschaustellung von Obszönitäten durch dieses Milieu beendet sehen will. Anschließend kürzt man die Muslime aus der Gleichung heraus – und am Ende bleibt dann nur noch der “Rechtsextremismus“ als Täter und eigentliche Gefahr für die LBGTQ-Community. Der Dschihadist mordet – die AfD ist schuld und im Zweifel auch gleich Putin. So simpel ist das. Wer in diesen Wahngefilden unterwegs ist, der glaubt dann auch an die These von den inszenierten Anschlägen “auffällig kurz vor irgendwelchen Wahlen“. Es ist nur noch absurd, dass das ZDF eine solche völlig aus der Luft gegriffene Mär ernsthaft aufgreift und ihr damit in den Augen seiner arglosen Restzuschauer den Eindruck verschafft, dass sie zumindest eine gewisse Substanz hätte. In Wahrheit handelt es sich um nichts anderes als ein schäbiges Elaborat der linken Propagandaküche, um die eigenen Lebenslügen nicht eingestehen zu müssen.

Ähnliche Räuberpistole schon vor einem Jahr verbreitet

Dass man diesem Hirnmüll seitens des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks ernsthaft Relevanz verleiht, ist ein weiterer Offenbarungseid – zumal man auch beim ZDF weiß, dass bei 16 Bundesländern fast immer und zwangsläufig ständig irgendwelche Wahlen “in der nächsten Zeit“ stattfinden – und dass man fast jeden Anschlag in einen Zusammenhang mit einer davon bringen kann, wenn man denn will. Dass man auch hier ein Todesopfer und Dutzende Verletzte dazu missbraucht, den Russland-AfD-Popanz aufzuwärmen und Dobrindt dies nicht als den Quatsch benennt, der es ist, unterstreicht zudem, dass man beim ZDF um die politische Rückendeckung für die eigene Verlogenheit weiß.

Schon letztes Jahr hatten die öffentlich-rechtlichen Sender in Tateinheit mit anderen linken Mainstreammedien die Räuberpistole verbreitet, vor Anschlägen habe es angeblich eine auffällige Häufung „russischer Suchanfragen im Netz“ gegeben. Auch hier wurde ein vermeintlicher Zusammenhang mit Wahlen herbeigeraunt, was man sogar mit Hilfe eines angeblichen „Profilers“ herausgefunden haben wollte. Dieser hatte jedoch lediglich einige Orte und Daten bei Google Trends eingegeben, der Algorithmus lieferte dann die gewünschte Bestätigung. Dies tut er allerdings bei jeder derartigen Anfrage. Die Folge: Das ZDF hatte sich bis auf die Knochen blamiert – was den Sender aber nicht abhält, nun etwas über ein Jahr später erneut an die damalige Blamage anzuknüpfen und das nächste Russland-AfD-Islamismus-Fass aufzumachen. Es gibt nur noch eine Lösung für diese Propagandazumutung: Die ersatzlose Abschaffung des Zwangsgebührenrundfunks in Deutschland. (AS)

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