Friedrich Merz ist nicht nur der schlechteste und unbeliebteste Bundeskanzler aller Zeiten, er wird auch nicht in die Geschichte eingehen – weil seine Amtszeit wohl nicht mal die erste Legislaturperiode dauern wird.
Es ist auf jeden Fall nicht mehr eine Frage des Ob sondern des Wann Herr Merz seinen Hut nehmen muss und in die offenen Arme der Wirtschaft zurückkehrt.
Aus X wird sehr viel spekuliert, über die Zukunft, über die Hintergründe und Friedrich Merz im Besonderen.
Der Martin_Schlagerstar lehnt sich dabei am weitesten aus dem Fenster:
Ich glaube, wir liegen alle vollkommen daneben, was Friedrich Merz angeht. Ich glaube, wir schätzen ihn falsch ein, was seinen Charakter, seine Intelligenz und seine Ziele angeht. Und ich glaube, das ist genauso gewollt. Ich glaube, Merz ist eigentlich ein deutscher Held, dessen Büste dereinst ihren Platz in Walhalla, der Ruhmeshalle der Deutschen, einnehmen wird. Ich glaube, Merz ist kein Idiot und ich glaube, er weiß sehr genau was er tut. Merz ist im Kern ein Konservativer, einer, der auch verstanden hat, wie Wirtschaft funktioniert. Er weiß, dass es schlecht steht um Deutschland und dass es hier einen politischen und wirtschaftlichen Totalumbruch braucht. Er weiß, dass mit dem Drehen an einzelnen Stellschräubchen nichts gewonnen ist.
Er weiß, jetzt auch aus eigener Erfahrung, dass die SPD eine Ansammlung nichtsnutziger Kommunisten ohne nennenswerte Kompetenzen ist, mit denen ein solcher Umbruch nicht zu bewerkstelligen ist. Genauso die Grünen. Allerdings weiß er auch, dass es um seine eigene Partei sehr schlecht bestellt. Er weiß, dass kommunistische Kader die CDU bereits seit den 1990er Jahren unterwandert haben, er weiß, dass IM Erika aka Angela Merkel die Partei infolgedessen vollkommen entkernt und von bösen, alten, weißen Männern gesäubert hat. Er weiß, dass auch mit dieser CDU kein tiefgreifender politischer Wandel zu machen ist. Also tut er das, was zu tun ist: Er arbeitet am Untergang der CDU. Und das offenkundig sehr erfolgreich. Interessanterweise ist es genau das, was er der AfD vorwirft, der er aber eigentlich nur den Weg freimacht.
Merz lässt keine Gelegenheit aus, die CDU wie einen Haufen linkshöriger Bücklinge aussehen zu lassen. Es soll auf keinen Fall der Verdacht erweckt werden, dass sich mit Merz und dieser Partei etwas zum Besseren ändern könnte. Sein fast schon pathologisches Festhalten an der Brandmauer tut sein Übriges. Dass diese Brandmauer, zumindest auf kommunaler Ebene, vielerorts längst nicht mehr existent ist, verstärkt nur noch den Eindruck eines von der Realität vollkommen entkoppelten Traumtänzers, vor allem nach innen. Und genau hier soll es zum Bruch kommen. Da sind auf der einen Seite jene, die die neue Realität längst erkannt und begriffen haben, dass das Festhalten an der Brandmauer ausschließlich dem politischen Gegner links der Mitte zu unbegrenzter Macht verhilft, obwohl er doch längst kaltgestellt werden könnte.
Auf der anderen Seite befinden sich die eben erwähnten kommunistischen Kader, deren Aufgabe es ist, genau diese unbegrenzte Macht der linken Parteien zu sichern. Friedrich Merz will diese Macht nun brechen. Das kann allerdings nur gelingen, wenn die Brandmauer fällt und die CDU unter sich begräbt. Er weiß, dass es keine Möglichkeit gibt, die CDU von den kommunistischen Kadern und Opportunisten zu reinigen, und genau deshalb erhöht er täglich die Fallhöhe, auf dass der Steinschlag tödlich sein mag. Am Ende steht die Spaltung der Partei, die Gründung einer neuen CDU, eventuell eine Absetzbewegung Richtung AfD. Und Merz kann dann zufrieden in Rente gehen, wissend, den Kommunisten richtig ans Bein gepinkelt zu haben. Das ist den Spott wert, den er jetzt gerade, für uns alle, für Deutschland, über sich ergehen lässt …
Rocco Burggraf wie immer mit einer treffenden Analyse:
Friedrich steht vor dem Aus. Das kann er nicht überleben. Ein „Herbst der Reformen“ wird trotzdem nicht kommen. Wahrscheinlicher ist die Sintflut. Woran wird man sich beim Namen Merz erinnern? Vielleicht an die Kurzversion der Vita: Da tritt einer tönend als Freimaurermeister an und mauert so lange an der Brandwand herum, bis man oben nur noch einen Deckel draufsetzen muss. Fertig ist die Gruft. Türen waren nie vorgesehen. Wer kann, verlässt jetzt die Baustelle. In der Luft hängt nur noch Geruch von Verwesung. Ende…
…Nein, das kann er nicht überleben. Es sei denn, irgendeine Interessengruppe schiebt ihn noch ein paar verzweifelte Monate lang wie den seligen Joe Biden in die Abendnachrichten und lässt eine Signaturmaschine auf den Autogrammkarten unterschreiben. Ein solches Unterschriftengerät heißt übrigens „Autopen“. Eine Autopsie des Kanzlers wird damit vermutlich nicht angeordnet. „Madame Tussauds“ hat bereits ihr Desinteresse an einer Wachsfigur erklärt. Gunther von Hagens hatte ihn auch nicht auf der Liste.
Roland Tichy schreibt:
Friedrich Merz baut längst an seiner Ablösung. Die Personalentscheidungen stärken den linken, sozial- und wirtschaftsfeindlichen Merkelflügel. Bislang erledigte Merz, was zuletzt Lars Klingbeil von ihm verlangte. Jetzt ist die Parteilinke dran.
Libertas schreibt:
…Friedrich Merz steht jetzt vor einer einfachen Entscheidung: Entweder er beendet den linken Anpassungskurs der Union, setzt seine früheren Versprechen um und akzeptiert demokratische Mehrheiten – oder er wird als der Parteivorsitzende in die Geschichte eingehen, der die CDU endgültig von einer Volkspartei zum Juniorpartner des linken Lagers gemacht hat. Die Bürger haben die Warnsignale längst gesendet. Die politische Klasse weigert sich nur noch, sie zu hören.
Marc Felix Serrao schreibt:
Der Kanzler wackelt. In der CDU denken inzwischen viele darüber nach, wann und wie man ihn auswechseln könnte. Spätestens nach den drei Landtagswahlen im September dürfte es – wenn kein Wunder geschieht – ernst für ihn werden.
…
Gibt es eigentlich irgendwo ein Wettbüro?























