Wirft hin, weil sie in der CDU des Lügenkanzlers mit ihrem Selbstzerstörungskurs keine Zukunft mehr sieht: Brandenburgs bisherige JU-Chefin Laura Strohschneider (Foto:ScreenshotYoutube)
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Ist das die Initialzündung für einen Aufstand in der Union? Brandenburgs JU-Chefin tritt zurück – und aus der CDU aus

Setzt diese Nachricht womöglich eine überfällige Kettenreaktion in Gang? Die Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Brandenburg, Laura Strohschneider (29), heute ihren Rücktritt von allen Ämtern und den Austritt aus der CDU erklärt. Die Juristin begründet den Schritt mit dem Verlust der Glaubwürdigkeit des Spitzenpersonals und dem Kurs der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz. In einer Mitteilung an die Mitglieder und auf Instagram schrieb sie: „Fast zehn Jahre habe ich mich engagiert, weil ich geglaubt habe, dass wir dieses Land wieder nach vorne bringen können. Diesen Glauben habe ich verloren.“

Das Spitzenpersonal habe die Glaubwürdigkeit verloren, die inhaltliche Ausrichtung der Bundespolitik entspreche nicht den Wahlversprechen. Konkret kritisierte sie die Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse, die Einkommenssteuerreform und die Zurückhaltung bei Reformen aus Angst vor dem Koalitionspartner SPD. Die Politik mache es den Fleißigen schwerer statt leichter. Auch den Personalumbau nach dem Rücktritt von Jens Spahn sah sie als Symptom der Glaubwürdigkeitskrise.

“Der Zerfall der CDU hat begonnen“

Strohschneider war seit 2016 CDU-Mitglied, seit 2023 JU-Landeschefin in Brandenburg und Ostbeauftragte der JU Deutschlands. Während in den sozialen Medien auch aus der eigenen bisherigen Partei viel Verständnis und Zustimmung kamen, “bedauerte“ die Brandenburger CDU den Schritt. Generalsekretär Julian Brüning, der anscheinend weiter unbeirrt dem Lügenkurs der linksgefangenen Merz-Parteiführung glaubt, forderte “mehr Tempo bei Reformen” von der Bundesregierung. Selten so gelacht!

Der Brandenburger AfD-Landesvorsitzende René Springer war voller Verständnis für Strohschneiders Entscheidung und erklärte: „Wenn selbst führende Nachwuchskräfte der CDU öffentlich bescheinigen, Wahlversprechen würden gebrochen und die Glaubwürdigkeit sei verloren gegangen, dann offenbart das die tiefe Krise der Union. Der Zerfall der CDU hat begonnen. Der Rücktritt von Laura Strohschneider dürfte kein Einzelfall bleiben. Immer mehr patriotisch und konservativ gesinnte Mitglieder stellen fest, dass ihre politischen Überzeugungen in der heutigen CDU keine Heimat mehr haben.” Es bleibt nun abzuwarten, ob der Austritt der beliebten und kompetenten Landespolitikerin Nachahmereffekte generiert. (TPL)

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