Bastei mit Basteibrücke im Nationalpark Sächsische Schweiz bei Lohmen: Diese einzigartige Idylle will die klimaverrückte Politik für Windrad-Verschandelung öffnen (Foto:Imago)
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Jetzt trifft es auch die Sächsische Schweiz: Die Zerstörung einzigartiger Landschaftsbilder durch den Windrad-Wahn geht munter weiter

Der geplanter Windenergie-Vorrang am Rand der Sächsischen Schweiz sorgt für Streit: Direkt neben dem Nationalpark Sächsische Schweiz, auf Flächen am Kohlberg zwischen Lohmen und Dorf Wehlen, soll nach dem Entwurf des Teilregionalplans Energieversorgung/Windenergienutzung des Regionalen Planungsverbands Oberes Elbtal/Osterzgebirge ein sogenanntes Vorranggebiet ausgewiesen werden. Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag – die sich als einzige gegen diesen ideologischen Irrwitz ausspricht – geht von einer betroffenen Fläche von etwa 18 Hektar aus und warnt vor einem „riesigen Windpark“, der das einzigartige Landschaftsbild zerstöre.

Hintergrund dieser ökosozialistischen Absurditäten das bundesweit geltende Bürokratiemonstrum namens  “Windenergieflächenbedarfsgesetz”: Bis Ende 2027 müssen in den einzelnen Planungsregionen 1,3 Prozent der Fläche als Vorranggebiete für Windkraft gesichert werden, bis 2032 sollen es insgesamt sogar 2 Prozent sein. Innerhalb dieser Gebiete hat die Windenergienutzung Vorrang, während außerhalb der Bau von Anlagen (noch) in der Regel ausgeschlossen ist. Doch diese 1,3 bzw. 2 Prozent sind schon schlimm genug.

Berühmtem Landschaftsbild droht die Zerstörung

Die öffentliche Auslegung des Entwurfs lief von Anfang Mai bis Anfang Juli 2026. Die Gemeinde Lohmen selbst betont, dass die Ausweisung noch keinen konkreten Bau bedeutet, und bereitet eine kritische Stellungnahme vor – mit Blick auf Arten-, Landschafts- und Immissionsschutz, Tourismus und Trinkwasserschutz. Sachsens AfD-Landes- und Fraktionschef sowie umweltpolitischer Sprecher Jörg Urban kritisiert die Pläne scharf. Der weltberühmte Blick über die Felsen der Sächsischen Schweiz, einst weltberühmt geworden durch die künstlerische Verewigung von Caspar David Friedrich, zieht Touristen aus aller Welt an. Dass die CDU-Landesregierung bereit sei, dieses Landschaftsbild zu opfern, zeige die „Skrupellosigkeit“ in der Unterwerfung unter die grüne Ideologie.

Windräder gehörten, so Urban, weder in Wälder noch in unmittelbare Nähe von Nationalparks, weshalb die Pläne sofort gestoppt werden müssten. Sachsen brauche keine weiteren Anlagen. Die zynische Union sieht jedoch kein Problem: Auf Anfrage Urbans hin räumte CDU-Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch lediglich ein „mittleres Konfliktpotenzial“ beim Artenschutz ein. Zur Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und möglichen Schäden für den Tourismus äußerte sich die Regierung erst gar nicht.(TPL)

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