Der deutsche Rechtsstaat wird nicht mehr für voll genommen. Im Gegenteil: Er blamiert sich mittlerweile bei fast jeder Gelegenheit bis auf die Knochen. Um einen syrischen Fanatiker und Terroristen loszuwerden, will die Regierung nun einen finanziellen Zuschuss bewilligen, damit sich der 38-Jährigen Abdulhadi B. in den Flieger in die alte Heimat setzt. Der hatte ursprünglich satte 144.000 Euro gefordert, wenn er Deutschland verlässt. Dabei gilt auch dieser Schutzsuchende als einer der gefährlichsten Islamisten in Deutschland überhaupt. Aufgrund fast schon fadenscheiniger Gründe (Bürgerkriegssituation in Syrien) konnte er aber noch nicht abgeschoben werden. Jetzt rechtfertigen die Regierung und der Freistaat Bayern den Heimflug damit, dass sie auf Dauer viel Geld einsparen.
Wer jedoch den Werdegang des Herrn Abdulhadi B. liest, der fragt sich unweigerlich, was sich der deutsche Staat und dessen gutmenschliche Bürger denn nun hier wieder antun: 2018 wurde der Moslem zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, weil er unter anderem mit dem Anschlag eine Berliner Synagoge drohte. Der Koran-Fanatiker war bei der Rekrutierung neuer IS-Anhänger beteiligt, wollte einen siebenjährigen Jungen zum Kindersoldaten ausbilden und zwei Männer in Syrien zum Selbstmordanschlag überreden. Ab 2022 wurde er an einen ständig bewachten Wohnort an der bayerisch-tschechischen Grenze überstellt, musste eine Fußfessel tragen, durfte kein internetfähiges Smartphone benutzen und musste sich täglich bei der Polizei melden.
Vermutlich bald schon wieder zurück in Germoney
Damit nicht genug, musste die Beamten und Behörden insgesamt 19 Mal gegen Abdulhadi B. einschreiten, unter anderem wegen Bedrohung und Nachstellungen. Noch im März äußerte der Moslem die Behauptung, die Schädigung der Bundesrepublik sei „eine gottauferlegte Aufgabe“. 2016 war er wegen der Misshandlung seiner Ex-Freundin erstmals ins Visier geraten.
Interessanterweise studierte der Syrer Medizin in Würzburg. Als man ihn loswerden wollte, stellte er dem Verwaltungsgericht in Regensburg ein Ultimatum: So werde er das Land verlassen, aber nur unter der Bedingung, dass man ihm 144.000 Euro als Entschädigung für die Ausreise auszahlt. Insgesamt soll der Terrorist nun 6.000 Euro für das Verlassen der Bundesrepublik erhalten, so das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen. Hier wähnt man sich sogar noch auf der Gewinnerseite, zumal die Observation einer einzelnen Person rund 50.000 Euro im Monat kostet und man so viel Geld einspare. Dass Abdulhadi B. schon bald wieder illegal oder unter falscher Identität nach Deutschland zurückkehren wird, ist nicht ausgeschlossen. Nach Einschätzung des deutschen Bundeskriminalamts leben derzeit etwa 400 islamistische Gefährder in Deutschland.






















