Schwedens Gefängnisse sind zu 141 Prozent überbelegt. Nun sollen bis zu 600 verurteilte Männer über die Ostsee nach Estland gebracht werden. Dort mietet Schweden nun Gefängniszellen. Das ist die Quittung für drei Jahrzehnte liberaler Einwanderungspolitik.
Mit der Fähre hinter Gitter
Bis zu 600 in Schweden verurteilte Männer sollen ihre Strafe künftig im estnischen Tartu absitzen. Schweden mietet dort 400 Zellen. Schweden liefert die Häftlinge. Estland stellt Zellen, Wärter und Verpflegung. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist europäische Wirklichkeit.
Die Gefängnisse sind voll
Für 5.022 reguläre Haftplätze gab es zuletzt 7.530 Gefangene. Bis 2033 rechnet Schweden sogar mit bis zu 35.000 Häftlingen. Die Kriminalität boomt. Sind die blonden langen Kerls denn so böse? Neue Gefängnisse zu bauen dauert. Die Kriminalität wartet jedoch nicht auf die Baugenehmigung. Also wird das Problem ausgelagert. Estland besitzt freie Zellen. Schweden besitzt zu viele Gefangene. Schon entsteht ein neues Geschäftsmodell.
Wer die Gefängnisse füllt
Der Tagesspiegel berichtet am 1.8.26 über den Gefangenenexport. Über die Herkunft eines beträchtlichen Teils der Täter verliert das Blatt kaum ein Wort. Die schwedische Kriminalbehörde Brå nennt deutlichere Zahlen. Menschen mit ausländischem Hintergrund stellten im untersuchten Zeitraum 21 Prozent der Bevölkerung. Unter den Tätern bei Tötungsdelikten betrug ihr Anteil 43 Prozent.
Bei Tötungsdelikten im kriminellen Milieu waren es sogar 64 Prozent. Besonders stark überrepräsentiert waren Täter mit Wurzeln in West- und Zentralasien sowie in Teilen Afrikas. Dazu gehören Herkunftsräume wie Irak, Syrien, Afghanistan, Iran, Somalia und Nordafrika.
Die Schweden bezahlen für ihre Gutmütigkeit
Schweden war einmal eines der friedlichsten Länder Europas. Dann öffnete die Politik über Jahrzehnte die Türen weit. Wer warnte, galt als herzlos oder fremdenfeindlich. Heute gehören Bandenmorde, Schießereien und Bombenanschläge zum Alltag. Die Opfer sind die schwedischen Bürger. Viele fühlen sich in der eigenen Heimat nicht mehr sicher. Sie sind uns gut zehn Jahre voraus.
Die juristische Fakultät der Universität Lund erklärte, die Auswahlregeln wirkten so, als werde die nach Estland verlegte Gruppe in der Praxis hauptsächlich aus Personen bestehen, die keine schwedischen Staatsbürger sind.























