Drohnenbesuch beim Sonnenbaden? Dubai ist nicht mehr sicher... (Symbolbild:KI)
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Bye, bye, Dubai…

Am Samstag, dem 1. August, forderten amerikanische Botschaften ihre Bürger im Nahen Osten auf, eine Abreise zu erwägen. Washington warnt vor einer Eskalation, die ohne Vorankündigung über die Region hereinbrechen kann.

Amerikaner sollen jederzeit aufbrechen können

Urlauber, Geschäftsleute und Mitarbeiter amerikanischer Unternehmen sollen ihre Flüge prüfen, die Mitteilungen der Botschaften verfolgen und jederzeit abreisen können. Der Reisepass gehört nicht mehr in den Hotelsafe, sondern griffbereit auf den Tisch.

Washington hält weitere Angriffe auf amerikanische Einrichtungen und Bürger für möglich. Auch Terrorgruppen, die mit Iran verbunden sind, könnten außerhalb der bisherigen Kampfgebiete zuschlagen. Das ist keine freundliche Reiseempfehlung. Es ist die Warnung vor einem Flächenbrand.

Iran greift erneut Kuwait mit Drohnen an

Kuwait bestätigte am Samstag neue iranische Drohnenangriffe auf wichtige Einrichtungen. Die Flugkörper seien abgefangen worden. Dennoch ist die Botschaft angekommen. Der Konflikt greift erneut auf den Persischen Golf über. Kuwait und Bahrain beherbergen amerikanische Truppen. Raffinerien, Häfen und militärische Einrichtungen liegen dort dicht beieinander.

Zwischen den Stühlen sitzt Dubai und verkauft weiterhin Sonne, Sicherheit und Sorglosigkeit. Zumindest auf dem Prospekt.

Die Insel der Seligen wankt

Dubai hielt sich lange für eine Insel der Seligen. Geld aus aller Welt floss in Wolkenkratzer, Hotels und künstliche Inseln. Wer genügend Millionen mitbrachte, durfte glauben, die Sorgen der übrigen Menschheit blieben draußen vor der Drehtür. Doch selbst der Frömmste kann nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Noch weniger gilt das für ein Luxusparadies zwischen Iran, amerikanischen Stützpunkten und den wichtigsten Ölhäfen der Welt. Eine Drohne fragt nicht nach dem Preis der Hotelsuite. Sie benötigt auch kein Visum.

Der Krieg vor der Hoteltür, der nicht enden will

Donald Trump droht Iran mit weiteren schweren Angriffen. Teheran wiederum zeigt, dass es amerikanische Verbündete in der Region erreichen kann. Jeder neue Schlag kann den nächsten auslösen. Damit gerät das Geschäftsmodell Dubai ins Wanken. Das Emirat verkauft nicht nur Palmen, Privatjets und vergoldete Badezimmer. Es verkauft vor allem das Gefühl, dass draußen die Welt brennen darf, solange drinnen die Klimaanlage summt. Doch jetzt:

Bye, bye, Dubai.

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