Während bis zum heutigen Tage nur ein Minderheit gegen die Islamisierung oder die links wie deutschlandfeindliche Politiker aufsteht, sind Gutmenschen und andere Sozialromantiker viel schneller zur Stelle, wenn es um die Bekämpfung der ach so bösen Nazis geht. Dass sich genau diese wiederum gegen den gesellschaftlichen Wertezerfall, soziale Parasiten, Faulheit und Kriminalität stellen, macht sie natürlich zu einem beliebten Angriffsziel für all jene, die den Niedergang der demokratisch-kapitalistischen Welt auch noch forcieren.
In der Berliner Stadtmitte nahe der Jannowitzbrücke möchte die AfD ein neues Parteibüro beziehen. Leider hat das links-sozialistisch geprägte Viertel etwas dagegen und will die neuen Nachbarn verhindern. Wer sich nur ein wenig umschaut, der kann unschwer erkennen, in welchem Umfeld sich die AfD bewegen würde: Eine Sprachschule für Menschen die kein Deutsch können, ein Akademie für Psychotherapie die sich um Geflüchtete kümmert, die Menschenrechtsorganisation Oxfam, die unter anderem Nothilfen für den Gazastreifen bietet (haben sogar einen Anti-AfD-Aufruf auf ihrer Website) und ein Bürohaus, an dem eine riesige inter- und transinklusive Regenbogenfahne hängt. Kein leichtes Spiel also für die Menschen, die Deutschland nur ein wenig Sicherheit, Wohlstand und Identität zurückgeben wollen.
“Protest-Picknick” mit rund 100 Teilnehmern
In die fünfte Etage eines weiteren Bürohauses will die AfD bald einziehen, doch genau hier sprachen sich 270 Bewohner gegen die unmittelbare Nachbarschaft mit der einzigen Opposition aus. „Wir befürchten, uns im Haus und der Umgebung nur in Angst und einem Gefühl von Unsicherheit bewegen zu können“, heißt es in einem bisher unveröffentlichten Brief – über die wachsende Kriminalität und fehlenden Zukunftsperspektiven ist man allerdings weniger besorgt. Die AfD würde Menschen im Haus schon aufgrund der bloßen Anwesenheit ablehnen und bekämpfen, lautet da eine haltlose Anschuldigung. Deshalb wurden die Vermieter des Hauses nun aufgefordert, den Einzug der Rechtspartei zu verhindern. Gerüchte um gewaltbereite Neonazis, die im Notfall in Bussen angekarrt werden können, aber auch ein Streit mit einem bisherigen Vermieter befeuern die Situation zusätzlich.
Zwischenzeitlich wurde eine Online-Petition gestartet, die bislang rund 19.000 Unterstützer hat. Beim Protest-Picknick demonstrierten rund 100 Teilnehmer mitsamt einer DJane aus dem ehemaligen KitKat-Club vor dem zukünftigen neuen Büro der AfD. Abermals wird die Realität komplett auf den Kopf gestellt und verdreht: Menschen, die eigentlich helfen wollen, sind die neuen Sündenböcke während die verdummte Mehrheit ihren Untergang auch noch genießt. Erst vor Kurzem wurde ein AfDler beim Plakateaufhängen im Berliner Stadtteil Friedrichhain von einem Mann und einer Frau attackiert. In Hildesheim habe derweil Unbekannte die Scheiben des dortigen AfD-Büros eingeschmissen. Klebt man aber nur mal einen Kaugummi an die Fensterscheibe einer Dönerbude…























